Navigieren auf Mediencenter

Benutzerspezifische Werkzeuge

Servicenavigation

Content navigation

2. Juli 2008 | Gemeinderat, Direktionen

Lösung für legale Kulturplakate – Entfernung illegaler Wildplakate

Ab diesen Freitag, 4. Juli 2008, stellt die Stadt Bern den Kulturveranstaltern auf dem gesamten Stadtgebiet zusätzliche Standorte für die legale Kultur- und Kleinplakatierung zur Verfügung. Gleichzeitig verstärkt sie die Massnahmen gegen die Wildplakatierung im öffentlichen Raum: Mit Unterstützung der City-Pflege werden illegale Plakate künftig konsequent und flächendeckend entfernt.

Das Bedürfnis nach Standorten für die legale Klein- und Kulturplakatierung besteht schon seit langem. Gleichzeitig sorgt die illegale Wildplakatierung im öffentlichen Raum seit jeher für Ärger. Diese beeinträchtigt das Stadtbild und führt häufig zu Littering. Die Stadt Bern will nun Abhilfe schaffen. Einerseits stehen ab Ende dieser Woche verteilt auf das ganze Stadtgebiet zusätzliche Standorte für die legale Klein- und Kulturplakatierung zur Verfügung. Anderseits wird die Stadt Bern in Zusammenarbeit mit der City-Pflege, einem Arbeits- und Integrationsprogramm für Langzeitarbeitslose, bestrebt sein, dass illegal aufgehängte Plakate flächendeckend und konsequent entfernt werden.

 

49 zusätzliche Standorte für die Kultur- und Kleinplakatierung

Die Plakatierung im öffentlichen Raum ist in der Stadt Bern ausschliessliches Recht der Allgemeinen Plakatgesellschaft APG. Geregelt ist dies in einer vom Gemeinderat erteilten Sondernutzungskonzession aus dem Jahr 2002, welche per Ende 2009 ausläuft. Bestandteil der Konzession mit der APG sind 30 Standorte für Kulturplakate. Seit längerem ist klar, dass dieses Angebot die Nachfrage nicht zu befriedigen vermag.

 

Das städtische Tiefbauamt hat nun in Absprache mit der APG und der Kleinplakatierungsfirma passive attack, welche die Interessen zahlreicher Kulturveranstalter vertritt, eine Lösung gefunden: Ab diesen Freitag stehen auf Stadtgebiet insgesamt 49 neue Standorte für die kostenlose Klein- und Kulturplakatierung zur Verfügung. Diese werden durch passive attack bewirtschaftet. Die Bewirtschaftung folgt klaren Spielregeln, welche unter www.bern.ch (beim Veranstaltungsmanagement) sowie unter www.bern-baut.ch einsehbar sind. Mit dieser Lösung werden die politischen Forderungen des Stadtrats erfüllt. Zudem erhoffen sich die Verantwortlichen eine spürbare Eindämmung der illegalen Wildplakatierung im öffentlichen Raum.

 

Definitives Plakatierungskonzept in Erarbeitung

Der Gemeinderat hat das Tiefbauamt darüber hinaus beauftragt, eine grundsätzliche Neukonzipierung der Plakatierung auf Stadtgebiet zu erarbeiten. Das Konzept wird Grundlage sein für die Neuausschreibung der Ende 2009 auslaufenden Sondernutzungskonzession der APG. Die nun angebotenen zusätzlichen Standorte für die Klein- und Kulturplakatierung sind in diesem Sinne als Provisorien zu verstehen.

 

Mit City-Pflege gegen Wildplakatierung

Trotz gezieltem Einsatz der ordentlichen Reinigungskräfte wird das Erscheinungsbild der Stadt Bern durch die illegale Plakatierung beeinträchtigt. Die Wildplakatierung führt zudem häufig zu unerwünschtem Littering. Der Gemeinderat hat daher im Rahmen der Kampagne „Subers Bärn – zäme geits!“ beschlossen, verstärkt gegen die Wildplakatierung vorzugehen. Dabei zählt er auf die City-Pflege, einem Gemeinschaftswerk des Kompetenzzentrums Arbeit, der Stiftung Contact Netz, der Stadtgärtnerei und des Tiefbauamts. Sie erbringt bereits heute täglich Zusatzreinigungen im öffentlichen Raum. Diese werden nun spürbar erweitert, indem die City-Pflege als Ergänzung zu den ordentlichen Reinigungskräften neu auf dem gesamten Stadtgebiet gegen die Wildplakatierung vorgeht. Ziel ist, die Innenstadt täglich von illegalen Plakaten zu säubern; die Aussenquartiere sollen ein- bis zweimal pro Woche gereinigt werden. Die Zusatzleistungen der City-Pflege erfolgen vorerst im Rahmen eines einjährigen Pilotversuches.

 

Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

Weitere Informationen.

Archiv

Fusszeile