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1. April 2009 | Gemeinderat, Direktionen

Der Gemeinderat hat über den Verkauf des Oberfelds entschieden

Verkauf an Ärzte-Pensionskasse

Der Gemeinderat folgt dem Antrag der vorberatenden Kommission des Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik und hat entschieden, das Bauland auf dem Oberfeld in Ostermundigen an die Vorsorgestiftung des Verbandes Schweizerischer Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte (VSAO) zu verkaufen. Ein Viertel des Netto-Verkaufserlöses dient der Unterstützung ökologischer und nachhaltiger Wohnbauprojekte auf Stadtgebiet.

Nach der Betriebskommission des städtischen Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik hat sich auch der Gemeinderat als letzte Instanz für den Verkauf des Oberfelds an die VSAO entschieden. Im Gegensatz zur Wohnbaugenossenschaft Oberfeld (WBGO), die eine autofreie Siedlung auf Teilen des Areals plante, zeigte sich die VSAO bereit, das Areal als Ganzes zu kaufen. Damit wird, nicht zuletzt im Interesse der Gemeinde Ostermundigen, ein rascher Verkauf und Baubeginn sichergestellt sowie für die Stadt Bern das Risiko minimiert, bei einem Teilverkauf weniger attraktive Einzelparzellen gar nicht oder nur zu einem unbefriedigenden Preis verkaufen zu können. Bei seinem Entscheid hat der Gemeinderat zudem finanz- und wirtschaftspolitische Faktoren berücksichtigt. Mit Blick auf die sich verschlechternde Wirtschaftslage ist es dem Gemeinderat zur Stützung der Konjunktur ein grosses Anliegen, Impulse für grössere Bauvorhaben in der Region Bern zu setzen.

 

Ökologische Anliegen berücksichtigt

Ein Viertel des Netto-Verkaufserlöses fliesst in den Spezialprojektfonds des Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik der Stadt Bern zur Förderung und Finanzierung innovativer Ideen im Bauwesen. Auch die VSAO trägt mit einer im Minergiestandard vorgesehenen Überbauung des Oberfelds ökologischen Interessen Rechnung. Der Gemeinderat hofft, dass sich die VSAO und die WBGO in weiteren Verhandlungen noch zu einer gemeinsamen Überbauung finden werden. Falls keine derartige Zusammenarbeit auf dem Oberfeld zu Stande kommt, hat die Betriebskommission des Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik der Liegenschaftsverwaltung bereits den Auftrag erteilt, zu prüfen, ob auf Stadtgebiet ein anderes, für autofreies Wohnen geeignetes Gelände verfügbar ist.

Vermittlung durch den Stadtpräsidenten

Der Gemeinderat unterstützt nach wie vor die Idee einer autofreien Siedlung, wie sie die Wohnbaugenossenschaft Oberfeld (WBGO) plant. Deshalb hat Stadtpräsident Alexander Tschäppät Gespräche mit der Ärzte-Pensionskasse (VSAO) aufgenommen mit dem Ziel, zwischen VSAO und WBGO zu vermitteln.

Die zukünftige Eigentümerin des Baulandes auf dem Oberfeld hat die Initiative der Stadt begrüsst und zeigt sich bereit, entsprechende Verhandlungen mit der WBGO aufzunehmen. Im Zentrum steht für die VSAO, dass vorgängig die Bedingungen und Auflagen festgelegt werden, damit die WBGO auf Teilen des Areals eine autofreie Wohnsiedlung realisieren kann.

Ferner ist die Stadt Bern bestrebt, dass an den Verhandlungen zwischen VSAO und WBGO auch die Gemeinde Ostermundigen beteiligt ist. Dies würde es ermöglichen, dass Teile des an das Bauland angrenzenden Geländes in die Planung für die autofreie Siedlung einbezogen werden könnten.

 

 

Informationsdienst der Stadt Bern

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