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13. Juli 2009 | Gemeinderat, Direktionen

Bern gratuliert den Neuenburger Uhrenstädten

Die Stadt Bern gratuliert La Chaux-de-Fonds und Le Locle zu ihrer Aufnahme auf die Liste der Welterbe-Stätten. Mit der Berner Altstadt tragen nun insgesamt drei Schweizer Städte das Prädikat „Weltkulturerbe“. Die Stadt Bern freut sich über die neue Gemeinsamkeit mit La Chaux-de-Fonds und Le Locle und lädt sie zu einer engeren Zusammenarbeit ein. In diesem Zusammenhang hat die Bundesstadt eine Plakat-Aktion in den beiden Städten lanciert.

Die Altstadt von Bern steht seit 1983 auf der Liste des Unesco-Welterbes und gilt als Beispiel einer gut erhaltenen mittelalterlichen Stadt. Mit den beiden Neuenburger Uhrenstädten La Chaux-de-Fonds und Le Locle kommen zwei Landschaften hinzu, die für die industrielle Entwicklung der letzten 200 Jahre stehen und als gelungene Symbiose von Industrie und Städtebau gelten. Die beiden Städte haben einen einmaligen historischen und urbanistischen Wert und illustrieren mit ihrem Stadtbild, wie Strassen, Gebäude und Fabriken speziell auf die Bedürfnisse einer jungen und wachsenden Industrie ausgerichtet wurden.

Zusammenarbeit zwischen Unesco-Städten stärken

Der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät gratuliert den beiden Städten zur ihrer Aufnahme auf die Liste der Welterbe-Stätten und freut sich darüber, dass nun drei Schweizer Städte als Weltkulturerbe gelten. „Das Unesco-Label ist weltweit anerkannt und erlaubt eine wirksame Promotion der drei Städte“, sagt er. Gerade in den heutigen, wirtschaftlich schwierigen Zeiten stelle das Label eine zusätzliche Möglichkeit dar, sich als Stadt mit besonderem Profil zu positionieren. Der Berner Stadtpräsident ist überzeugt davon, dass die drei Städte die Vorteile der Unesco-Auszeichnung noch besser nutzen können, wenn sie die Zusammenarbeit suchen und gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen unter dem Dach des Unesco-Labels organisieren.

Zudem weist Alexander Tschäppät darauf hin, dass La Chaux-de-Fonds und Le Locle zusammen mit anderen Städten im westlichen Mittelland Teil der Hauptstadtregion sind. Künftig wird es laut Alexander Tschäppät wichtig sein, dass sich die Hauptstadtregion gegenüber Zürich, Basel und Genf als politisches Zentrum des Landes und als wichtiger Wirtschaftmotor positioniert. „Das Unesco-Label bietet den Anlass, gemeinsam in diese Richtung hinzuarbeiten.“

„Imaginez nos nouvelles perspectives!“

In diesem Zusammenhang lanciert die Stadt Bern in La Chaux-de-Fonds und in Le Locle auch eine Plakat-Aktion. Damit gratuliert der Berner Stadtpräsident den beiden Städte zum Unesco-Label mit den Worten: „Patrimoine mondial de l’Unesco depuis 1983, Berne félicite La Chaux-de-Fonds et Le Locle qui viennent de la rejoindre. Imaginez nos nouvelles perspectives.“ Insgesamt werden rund 30 Plakate während drei Wochen in den beiden Städten ausgehängt.

 

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Präsidialdirektion der Stadt Bern

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