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9. Oktober 2009 | Gemeinderat, Direktionen

Bern mit über 130'000 Einwohnerinnen und Einwohner

Stadtpräsident Alexander Tschäppät äussert sich erfreut darüber, dass die Bevölkerung in der Stadt Bern weiter wächst und Ende September die 130’000-Marke überschritten wurde. Die positive Entwicklung sei unter anderem auf die Wohnbauförderungspolitik der vergangenen Jahre zurückzuführen. Der Wohnungsbau hat für die Stadtregierung auch in den kommenden Jahren oberste Priorität.

Wie die städtischen Statistikdienste heute mitteilen, wohnen seit September rund 130'200 Menschen in der Stadt Bern. Damit bestätigt sich der Trend der letzten Jahre: Die Abwanderung ist gestoppt, die Menschen ziehen wieder in die Stadt. So erhöhte sich die Bevölkerung seit 2005 um insgesamt rund 2600 Personen.

Zuzug trotz steigendem Pro-Kopf-Bedarf an Wohnraum

Positiv ist diese Entwicklung für Alexander Tschäppät insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Pro-Kopf-Bedarf an Wohnraum seit Jahren kontinuierlich steigt und immer weniger Menschen in grossen bzw. in einstige Familienwohnungen leben. Dass es trotzdem gelingt, die Einwohnerzahl zu erhöhen, ist für den Stadtpräsidenten eine Bestätigung der aktuellen städtischen Wohnbauförderungspolitik. „Sie beginnt nun, Früchte zu tragen.“ Dank zahlreichen Neubausiedlungen wie Weissenstein und Brünnen sei es gelungen, sowohl mehr Wohnraum pro Kopf als auch insgesamt mehr Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Erfreulich sei zudem, dass in den Neubauten überdurchschnittlich viele Familien mit Kindern einziehen würden.

900 Neubau-Wohnungen in vier Jahren

Von 2005 bis 2008 wurden in Bern laut Angaben der städtischen Statistikdienste rund 900 neue Wohnungen erstellt. Gleichwohl erhöhte sich der Wohnungsbestand in der gleichen Zeitspanne lediglich um rund 530 Einheiten auf insgesamt rund 74'170 Wohnungen. Grund dafür ist vielfach die Zusammenlegung kleinerer Wohnungen zu grösseren Wohneinheiten. Dies vermindert den Reinzuwachs an Wohnungen.

Somit bleibt das Angebot an Wohnungen in der Stadt Bern nach wie vor knapp. Für den Stadtpräsidenten ist es daher klar, dass der Wohnungsbau auch in den kommenden Jahren weiter forciert werden muss. „Die Wohnbaupolitik hat für den Gemeinderat oberste Priorität“, bekräftigt er.

Mehrere hundert Wohnungen in den nächsten Jahren

Absehbar ist, dass in den kommenden Jahren mehrere hundert neue Wohnung auf den Markt kommen. So entstehen allein in der Neubausiedlung Schönberg-Ost rund 400 Wohnungen, weitere Neubauwohnungen werden in Brünnen realisiert. Hinzu kommen neue Projekte, so die Wohnbausiedlung Stöckacker-Süd, das neue Migros-Gebäude am Breitenrainplatz und die Umnutzung der Schönburg nach dem Auszug der Post. Neuen Wohnraum schaffen will die Stadt zudem mit Einzonungen und Verdichtungen. 

Empfang im Erlacherhof

Da die 130'000ste Einwohnerin bzw. der 130'000ste Einwohner wegen der Zu- und Abwanderungsbewegungen sowie der Geburten und Todesfälle nicht exakt zu eruieren ist und somit nicht persönlich begrüsst werden kann, organisiert die Präsidialdirektion im November einen kleinen Empfang für all jene Zuzügerinnen und Zuzüger, die sich in der zweiten Septemberhälfte beim Einwohnerdienst in Bern angemeldet haben. Sie sollen stellvertretend für den 130’000sten Einwohner vom Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät in ihren neuen Wohnort willkommen geheissen werden.

 

Präsidialdirektion der Stadt Bern

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