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10. November 2009 | Gemeinderat, Direktionen

Impfübung in der Stadt Bern

Die Zivilschutzorganisation Bern plus hat heute anlässlich einer Übung die städtische Impforganisation getestet. Insgesamt wurden in vier Stunden 480 Rekrutinnen und Rekruten gegen Zecken geimpft. Eine erste Übungsbilanz fällt positiv aus.

Für den Fall einer globalen Grippeepidemie will die Stadt Bern gut vorbereitet sein. Die Zivilschutzorganisation Bern plus hat deshalb heute im Rahmen des städtischen Pandemieplans und des Influenza-Pandemieplans des Bundesamtes für Gesundheit anlässlich einer Übung die Impforganisation der Stadt getestet. Dabei wurden in einem eigens eingerichteten Impfzentrum in der Turnhalle Spitalacker 480 Rekrutinnen und Rekruten gegen Zecken geimpft. Vier medizinische Fachpersonen nahmen innerhalb von vier Stunden jeweils 120 Impfungen vor. Zur Unterstützung waren zudem 30 Angehörige der Zivilschutzorganisation Bern plus aufgeboten.

Eine hohe Belastung fürs Personal

Ziel der Übung war es, Abläufe, Organisation und Material innerhalb des Impfzentrums zu testen, das Hilfspersonal und das medizinische Personal zu schulen und aufgrund der Übungsauswertung allenfalls Anpassungen vorzunehmen. Auch wollte man in Erfahrung bringen, wie das medizinische Fachpersonal mit der hohen physischen Belastung umgeht: Immerhin musste es die Impfungen in kurzen Intervallen und in Schutzausrüstung vornehmen. „Was bisher nur in der Theorie, in Konzepten und Strategien im Rahmen des Pandemieplans existierte, wollten wir heute in der Praxis testen“, erklärt Martin Tschumi, Bereichsleiter Ausbildung und Katastrophenschutz der Stadt Bern.

Optimierungsbedarf wird geprüft

Urs Schweizer, Zivilschutzkommandant der Stadt Bern, zeigte sich nach Abschluss der Übung zufrieden: „Die erste Bilanz ist positiv. Eine detaillierte Analyse des heutigen Übungstags wird nun zeigen, ob und wo noch Optimierungsbedarf besteht“. Die Impfzentren der Stadt Bern werden auf Anweisung des Kantons Bern in Betrieb genommen. Der Kanton stützt sich wiederum auf die Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit. In der Stadt Bern können insgesamt fünf Impfzentren betrieben werden. Aufgrund der aktuellen Lagebeurteilung des Bundesamts für Gesundheit und der kantonalen Behörden ist zurzeit nicht geplant, die sieben potenziellen Impfzentren im Kanton Bern in Betrieb zu nehmen.

Umfassende Informationen zur Pandemieplanung der Stadt Bern gibt es im Internet: www.bern.ch/pandemieplan

 

Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie

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