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25. August 2010 | Gemeinderat, Direktionen

Kredit für Passerelle in Ausserholligen

Der Gemeinderat unterbreitet dem Stadtrat einen Kredit von 320’000 Franken, damit ein Projektwettbewerb für den Bau der Langsamverkehrspasserelle Ausserholligen durchgeführt werden kann. Die geplante Verbindung zwischen Europaplatz und dem Gebiet Weyermannshaus Ost soll den Ent-wicklungsschwerpunkt Ausserholligen aufwerten. Der Wettbewerb findet von Herbst 2010 bis Frühjahr 2011 statt.

Der Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Ausserholligen nimmt Gestalt an. In den letzten Jahren wurden im Perimeter des Stadtteils III bereits verschiedene Bauprojekte realisiert oder stehen kurz vor ihrer Realisierung. Beispiele dafür sind das DEZA-Gebäude, das Bildungszentrum Pflege, das Entwicklungsgebiet Weyermannshaus Ost, der Neubau der Zentrale ewb oder der Neubau des künftigen Hauses der Religionen.

Verbesserung der Standortqualität

Nun unternimmt die Stadt einen nächsten Schritt im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Entwicklungsschwerpunkts Ausserholligen: Sie will eine Passerelle für den Fuss- und Veloverkehr erstellen. Die geplante Überführung soll den Europaplatz mit dem Entwicklungsgebiet Weyermannshaus Ost verbinden. Damit wird die Standortqualität für die Entwicklung von Weyermannshaus Ost entscheidend verbessert. Die Notwendigkeit des Bauvorhabens ist unbestritten.

Zwei mögliche Varianten

Der Anschluss der Passerelle befindet sich nördlich der Unterführung der SBB-Haltestelle Ausserholligen. Die Linienführung folgt dem Perronverlauf bis unterhalb des Autobahnviadukts N12, wo sich ein direkter Perronanschluss Richtung Innenstadt befindet. In einem Linksbogen verläuft die Passerelle anschliessend in Hochlage parallel zum Autobahnviadukt. Dabei überquert sie die Areale von ewb, BLS und SBB. Wie eine Machbarkeitsstudie des Stadtplanungsamts zeigt, sind für den Bau der Langsamverkehrspasserelle Ausserholligen zwei Varianten möglich.

Bund und Kanton finanzieren mit

Der Projektwettbewerb findet von Herbst 2010 bis Frühjahr 2011 statt. Nach der Analyse des Wettbewerbsergebnisses wird der Gemeinderat im August 2011 das weitere Vorgehen bestimmen. Basis für die Kosten bildet das Siegerprojekt. Für die Realisierung der Langsamverkehrspasserelle Ausserholligen sind zurzeit drei Millionen Franken angemeldet. Eine Mitfinanzierung von Bund und Kanton ist vorgesehen. Damit die Beiträge von insgesamt maximal 1,15 Millionen Franken gesprochen werden, muss der Baubeginn spätestens 2014 erfolgen.

 

 

Informationsdienst Stadt Bern

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