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19. Oktober 2010 | Gemeinderat, Direktionen

Startschuss für das Regionale Führungsorgan Bern plus

Katastrophen und Notlagen in der Region wollen die Stadt Bern und die Gemeinden Bremgarten und Frauenkappelen künftig gemeinsam bewältigen: Sie haben einen Vertrag zur Bildung eines gemeindeübergreifenden Regionalen Führungsorgans unterzeichnet.

Bereits heute arbeitet die Stadt Bern mit den Gemeinden Bremgarten und Frauenkappelen in den Bereichen Feuerwehr beziehungsweise Zivilschutz eng zusammen. Nun wird die Zusammenarbeit weiter verstärkt: Die drei Gemeinden haben beschlossen, ihre lokalen Gemeindeführungsorgane im „Regionalen Führungsorgan Bern plus“ zusammenzulegen. Eine entsprechende Vereinbarung mit Bern als Sitzgemeinde wurde kürzlich unterzeichnet. Dies bedeutet, dass die drei Gemeinden künftig bei Katastrophen und Notlagen zusammenarbeiten – und dies unabhängig vom Ereignisort. Ist also beispielsweise Frauenkappelen von einem schweren Sturm betroffen und kommt das Regionale Führungsorgan zum Einsatz, so werden Vertreterinnen und Vertreter aller drei Gemeinden vor Ort Unterstützung leisten.

Gemeinsame Stärke bei Notlagen

Die Gemeinden wollen mit der interkommunalen Zusammenarbeit ihre Anstrengungen im Bereich der Prävention und des Managements von Katastrophen verstärken. Durch die gemeinsame Führungsorganisation können Synergien genutzt und die vorhandenen Ressourcen effizient eingesetzt werden.

Mit dem Schritt tragen Bern, Bremgarten und Frauenkappelen zudem der kantonalen Bezirksreform Rechnung. Im Zuge der Umsetzungsvorbereitungen hatte das Amt für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär (BSM) die Gemeinden aufgefordert, ihre kommunalen Führungsorgane zu überprüfen und gegebenenfalls in grössere Regionale Führungsorgane zu überführen.

Mit dem Fokus auf die Region

Nach einer eingehenden Prüfung waren sich die Verantwortlichen der drei Berner Gemeinden einig, dass eine verstärkte Zusammenarbeit sowohl aus sicherheitsverbessernden wie wirtschaftlichen Gründen sinnvoll ist. Dies umso mehr, als die Siedlungen der drei Gemeinden heute eng miteinander verbunden sind und sich gerade Naturereignisse wie beispielsweise ein Hochwasser nicht an Gemeindegrenzen halten. Der Vertrag zwischen der Sitzgemeinde Bern und den beiden Anschlussgemeinden tritt am
1. Januar 2011 in Kraft. Die Leistungen der Sitzgemeinde werden pauschal abgegolten. Als erste gemeinsame Aufgabe sollen die Gefährdungsanalysen der Gemeinden überarbeitet und ans neue, regionale Vertragsgebiet angepasst werden.

 

Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie

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