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15. März 2011 | Gemeinderat, Direktionen

Sicherheitstipps: Neue Broschüre für Mädchen und Frauen

Belästigungen, Anmache oder häusliche Gewalt – Mädchen und Frauen sind davon besonders betroffen. Das Amt für Erwachsenen- und Kindesschutz der Stadt Bern hat in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Bern eine Broschüre erarbeitet, die Bernerinnen Tipps zur Sicherheitsprävention im Alltag gibt.

Was soll ich machen, wenn mich  jemand auf dem Heimweg vom Ausgang verfolgt? Wie muss ich reagieren, wenn ich obszöne Telefonanrufe erhalte? Wohin kann ich mich wenden, wenn ich das Gefühl habe, meine Freundin werde zu Hause misshandelt? Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt die Broschüre „Schutz vor Gewalt - Sicherheitstipps für Mädchen und Frauen“ des Amtes für Erwachsenen- und Kindesschutz der Stadt Bern, welche in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Bern entstanden ist.  „Sicherheit für Mädchen und Frauen ist ein Thema, dass alle angeht“, sagt Ester Meier, Leiterin des Amtes für Erwachsenen- und Kindesschutz. „Die Broschüre soll Frauen helfen, bestimmte Situationen besser einzuschätzen und entsprechend zu handeln.“ Zudem wolle man die Frauen darin bestärken, ihre Rechte und ihren gesetzlichen Anspruch auf Schutz und Sicherheit wahrzunehmen.

Für alle Frauen

Die Broschüre orientiert sich einerseits an möglichen Alltagssituationen, wie zum Beispiel Belästigungen in öffentlichen Verkehrsmitteln, Unterwegssein in der Nacht oder aufdringliche Vertreter an der Wohnungstüre. Andererseits werden auch Themen wie Vergewaltigung, Stalking oder Gewalt innerhalb der Familie angesprochen. „Das Ziel ist stets dasselbe: Wir wollen aufzeigen, dass es Möglichkeiten gibt, sich zu schützen. Und wir wollen dazu ermuntern, sich aktiv gegen Gewalt zu wehren – auch wenn man nicht selbst betroffen ist“, sagt Ester Meier.

Die Broschüre richtet sich an alle Generationen von Frauen, nimmt in einzelnen Kapiteln aber auch spezifische Lebenssituationen auf: So enthält sie konkrete Tipps für junge Mädchen, für Frauen mit einer Behinderung und für ältere Frauen. Für Migrantinnen wurden die wichtigsten Informationen in Englisch, Französisch, Italienisch, Türkisch, Serbisch und Tamilisch aufbereitet. Im letzten Teil der Broschüre findet sich eine Liste der wichtigsten Anlauf- und Beratungsstellen. Inhaltliches Vorbild für die Broschüre ist die österreichische Stadt Salzburg, die bereits seit längerem in der Präventionsarbeit für Mädchen und Frauen tätig ist.

Die Broschüre ist kostenlos erhältlich beim Amt für Erwachsenen- und Kindesschutz (EKS), Telefon 031 321 63 16 oder eks@bern.ch. Sie ist zudem auf der Internetseite des EKS als PDF-Download verfügbar. Weiter wird sie in Anlauf- und Beratungsstellen aufgelegt.

 

Downloads

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Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentBroschüre Sicherheitstipps Stadt Bern (1.52 MB) 15.03.2011 1.5 MB
Datei PDF documentPräsentation Broschüre Sicherheitstipps (142 KB) 15.03.2011 142.5 KB

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