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17. Juni 2011 | Gemeinderat, Direktionen

„Die Elefantenrunde gehört nach Bern“

Die Präsidialdirektion der Stadt Bern ist enttäuscht über das Vorhaben der SRG, die „Elefantenrunde“ am Wahlabend vom 23. Oktober 2011 nicht aus Bern, sondern aus Zürich senden zu wollen. Stadtpräsident Alexander Tschäppät fordert das Schweizer Fernsehen auf, seinen Entscheid zu überdenken und die Debatte mit den Parteipräsidenten am Wahlabend dort aufzunehmen, wo das politische Zentrum des Landes ist: in Bern.

Für Stadtpräsident Alexander Tschäppät ist es nachvollziehbar, dass aus technischen und föderalistischen Gründen ein Teil der Wahlsendungen am 23. Oktober 2011 in Zürich, Genf und Lugano produziert werden. Kein Verständnis hat er hingegen für den Entscheid der SRG, die „Elefantenrunde“ mit den Spitzen der Parteien nicht aus der Hauptstadt Bern zu senden, sondern wie schon 2003 und 2007 aus dem Studio „Leutschenbach“ in Zürich. Damit werde die SRG der besonderen Stellung Berns als Hauptstadt und Zentrum der nationalen Politik nicht gerecht. Dies sei sowohl aus medien- als auch staatspolitischen Gründen fragwürdig.

Wahlen ohne Hauptstadt?

„Ich kenne kein anderes Land, wo das öffentlich-rechtliche Fernsehen bei nationalen Wahlen nicht aus der Hauptstadt sendet“, sagt der Stadtpräsident. Es sei unverständlich, dass die Präsidenten der Bundesparteien ausgerechnet am Wahltag nicht im politischen Zentrum präsent sind, sondern nach Zürich reisen müssten, um ihre Stellungnahmen abzugeben. Damit werde insbesondere die Westschweiz benachteiligt. Der Stadtpräsident fordert daher die SRG auf, ihren Entscheid zu überdenken. „Die Elefantenrunde gehört nach Bern“, so der Stadtpräsident.

Infrastruktur für „Elefantenrunde“ vorhanden

Ferner weist Alexander Tschäppät darauf hin, dass die SRG gerade mit ihrem Vorwahl-Event auf dem Bundesplatz vom 19. bis 30. September beweise, dass die nationale Politik in erster Linie in Bern stattfinde und die politische Berichterstattung daher auch aus der Hauptstadt erfolgen müsse. Die von der SRG erwähnten technischen Schwierigkeiten zur Durchführung der Präsidentenrunde in Bern sind nach Ansicht des Stadtpräsidenten ohne grosse Probleme zu bewältigen, zumal Bern mit dem neuen Radiostudio an der Schwarztorstrasse und dem neuen Bundes-Medienzentrum über die nötige Infrastruktur für die „Elefantenrunde“ verfügt.

 

Präsidialdirektion

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