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21. Dezember 2011 | Gemeinderat, Direktionen

Stadt Bern beteiligt sich an kantonalem Sozialinspektorat

Das städtische Sozialinspektorat soll aus der Verwaltung ausgegliedert werden. Die Stadt Bern beteiligt sich an einer kantonalen Lösung für die Sozialinspektion. Dadurch ergeben sich sowohl für die Stadt Bern wie auch für den Kanton Vorteile.

Das städtische Sozialinspektorat ist im Jahr 2008 geschaffen worden. Es ist dem Sozialamt in der Direktion für Bildung, Soziales und Sport angegliedert, beschäftigt zwei Mitarbeitende und untersucht Sozialhilfedossiers, bei welchen ein Missbrauchsverdacht besteht. Nach einer Versuchsphase in verschiedenen Gemeinden hat der Kanton die rechtlichen Grundlagen geschaffen, damit Sozialinspektorate definitiv eingeführt werden können. Die neue kantonale Regelung tritt am 1. Januar 2012 in Kraft und sieht vor, dass grosse Gemeinden entweder weiterhin eigene Sozialinspektorate führen, sich an Sozialinspektionsfirmen beteiligen oder Aufträge an private Firmen vergeben können.

Mitgliedschaft in kantonalem Verein

Weil das städtische Sozialinspekorat mit einer hohen Erfolgsquote arbeitet und ein wichtiges Abklärungsinstrument des Sozialdienstes geworden ist, hätte die Stadt Bern aus fachlicher Sicht die heutige Lösung weiterführen können. Probleme ergaben sich jedoch, weil das städtische Sozialinspektorat lediglich zwei Mitarbeitende beschäftigt und bei Abwesenheit oder Krankheit einer Person nur begrenzt einsatzfähig ist. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, das städtische Sozialinspektorat in eine grössere, auf den ganzen Kanton ausgerichtete Organisation einzugliedern. Das führt zu einer betriebswirtschaftlich zweckmässigen Lösung. Geplant ist, dass sich die Stadt Bern am Verein Sozialinspektion beteiligt, welcher im Januar 2012 gegründet wird und ab Juni 2012 für alle bernischen Gemeinden Sozialinspektionen durchführen soll. Der Verein wird direkt durch den Kanton subventioniert. Aus finanzieller Hinsicht sind die Kosten der Beteiligung an einer kantonalen Lösung für die Stadt Bern etwa gleich hoch wie die Weiterführung eines eigenen Sozialinspektorats.

Gute Lösung für alle

Der Kanton ist sehr interessiert daran, dass sich die Stadt Bern am kantonalen Projekt beteiligt. Die Abklärungen des kantonalen Sozialamts haben gezeigt, dass die Aufträge der übrigen Gemeinden im Kanton nicht ausreichen würden, um ein kantonales Sozialinspektorat genügend auszulasten, weil das städtische Sozialinspektorat einen grossen Teil der Sozialinspektionen im Kanton Bern durchführt. Dank der Eingliederung des städtischen Sozialinspektorats in eine kantonale Organisation wird eine optimale Betriebsgrösse erreicht. Das Fachwissen der Mitarbeitenden des städtischen Sozialinspektorats soll auch der neuen Organisation zur Verfügung stehen: Der Sozialinspektorin und dem Sozialinspektor der Stadt Bern werden Stellen im Verein Sozialinspektion angeboten.

 

Informationsdienst der Stadt Bern

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