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28. Februar 2012 | Gemeinderat, Direktionen

Umnutzung der Ka-We-De – Verzicht auf Eisbahn im Vordergrund

Gemeinderat verfolgt zwei Ka-We-De-Varianten weiter

Der Gemeinderat will auf zwei Varianten zur künftigen Nutzung der Ka-We-De näher eingehen. Das hat er aufgrund der Analyse der Machbarkeitsstudie zur Umnutzung der Ka-We-De entschieden. Die eine Variante will den Sommerbetrieb attraktiver machen und den Winterbetrieb reduzieren oder ganz einstellen. Diese steht für den Gemeinderat aus finanzpolitischen Gründen im Vordergrund. Die andere Variante sieht kaum Veränderungen zur heutigen Nutzung vor.

Die Sport- und Freizeitanlage Ka-We-De soll ein Treffpunkt für Sport- und Bewegung im Quartier bleiben. Das hat der Gemeinderat im Februar 2011 entschieden, als er das erste Sport- und Bewegungskonzept der Stadt Bern verabschiedete. Erreichen will er dies durch eine Umnutzung der Anlage. Die Stadt kann dadurch eine aufwändige Sanierung der Ka-We-De vermeiden und dennoch langfristig die Betriebskosten senken. Im Juli 2011 hat der Gemeinderat die Stadtbauten beauftragt, eine Machbarkeitsstudie erstellen zu lassen. Diese liegt inzwischen vor. Eine Arbeitsgruppe, in der Stadtverwaltung, Stadtbauten, Quartier und Sport vertreten sind, hat sie analysiert.

Machbarkeitsstudie mit zwei Varianten
Verfasst hat die Machbarkeitsstudie das Büro Ernst Niklaus Fausch Architekten aus Zürich. Das Architekturbüro präsentierte der Arbeitsgruppe zuerst fünf mögliche Varianten zur Umnutzung der Ka-We-De. Aufgrund der Anregungen der Arbeitsgruppe überarbeitete das Architekturbüro diese Varianten und reduzierte sie auf zwei.

Gemeinderat für Einsparungen im Winter
Eine Variante sieht vor, dass die Ka-We-De weiterbetrieben wird wie heute: mit Frei- und Wellenbad im Sommer und Eisflächen im Winter. Allerdings sollten Wasserspielgeräte, verbesserte Abläufe und ein besseres Restaurant-Angebot die Anlage attraktiver machen. Die zweite Variante geht davon aus, dass das Nichtschwimmer­becken im Winter nicht mehr in ein Eisfeld umgewandelt wird. Eislaufen wäre dann – als erste Untervariante – nur noch auf einem synthetischen Eisfeld oder – als zweite Untervariante – gar nicht mehr möglich. Das Wellenbad im Sommer bliebe in jedem Fall bestehen.

Für den Gemeinderat hat die zweite Variante Priorität. Aus finanzpolitischen Gründen bevorzugt er eine Kosteneinsparung durch den Verzicht auf das Eisfeld.

Kosten und Folgen für Quartier klären
Gleichwohl will der Gemeinderat beide Varianten näher untersuchen, bevor er endgültig über die künftige Nutzung entscheidet. Insbesondere will der Gemeinderat die personellen und finanziellen Konsequenzen der Varianten genau kennen. Solche Daten liegen im Moment noch nicht oder nur geschätzt vor. Bis Mitte Jahr soll die Direktion für Bildung, Soziales und Sport deshalb in Verbindung mit der Direktion für Finanzen, Personal und Informatik die Investitions- und Betriebskosten sowie die Auswirkungen auf das Quartier, den Tierpark und andere Sportanlagen darlegen. Auf der Basis dieser konkreteren Grundlage will dann der Gemeinderat über die definitive künftige Nutzung der Ka-We-De entscheiden.

 

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Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentNutzungsstudie Ka-We-De (PDF 5.99 MB) 28.02.2012 6.0 MB
Datei PDF documentStellungnahme zur Nutzungsstudie von externen Beteiligten (PDF 329 KB) 01.03.2012 329.1 KB

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