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30. November 2012 | Gemeinderat, Direktionen

Übertragungsverhandlungen gescheitert

Das Alters- und Pflegeheim Kühlewil bleibt bei der Stadt Bern

Der Gemeinderat hat beschlossen, die Verhandlungen zur Übertragung des Alters- und Pflegeheims Kühlewil abzubrechen. In wichtigen Punkten konnte keine Einigung erzielt werden. Das Alters- und Pflegeheim bleibt weiterhin bei der Stadt Bern. Es wird nun wie geplant umgebaut und der Betrieb wird optimiert.

Die Stadt Bern hat in den letzten Monaten mit einer Interessengruppe detaillierte Verhandlungen betreffend die Übertragung des Alters- und Pflegeheims Kühlewil auf dem Längenberg geführt. Im Verlaufe der Verhandlungen stellte sich heraus, dass die Vorstellungen der Stadt von denjenigen der Interessenten weit abwichen. Differenzen gab es insbesondere bei der Übernahme der Liegenschaften sowie wegen allfälliger Anpassungen der Anstellungsbedingungen für die Mitarbeitenden von Kühlewil. Die Verhandlungen wurden deshalb abgebrochen. Auf Gespräche mit weiteren Interessenten verzichtet der Gemeinderat.

Vielseitiges Interesse an einer Übernahme
Mit der Neuordnung der Pflegefinanzierung per 2011 ist die Pflege in die alleinige Verantwortung des Kantons übergegangen. Gemeinden ist es jedoch freigestellt, weiterhin Alters- und Pflegeeinrichtungen zu führen. Im Juli 2011 erteilte der Gemeinderat einer Arbeitsgruppe den Auftrag, Detailverhandlungen zur Übertragung des Alters- und Pflegeheims Kühlewil zu führen. Mit einer allfälligen Integration in eine grössere Gruppe sollten Synergien genutzt werden. Geeignete Anbietende in der Stadt Bern und der näheren Umgebung wurden eingeladen, ihre Offerten einzureichen. Dabei konzentrierte sich die Stadt auf Institutionen, welche Kühlewils Nischenstrategie für Menschen mit besonderen Erkrankungen weiterführen könnten und eine lokale Verankerung aufweisen.

Nischenplätze für Menschen mit besonderen Erkrankungen
Neben einem Angebot für pflegebedürftige Menschen aus der Stadt Bern und den umliegenden Gemeinden betreibt Kühlewil seit Jahren ein Nischenangebot, welches sich an Menschen mit besonderen Erkrankungen richtet. Es sind dies alkohol- oder drogensüchtige, HIV-positive oder psychisch kranke ältere Menschen. Um das erforderliche Pflege- und Betreuungsangebot für diese Menschen sicherzustellen, besteht zwischen Kühlewil und der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern (GEF) ein Leistungsvertrag. 

Zukunft von Kühlewil
Das Neubau- und Sanierungsprojekt wird nun realisiert und der Betrieb optimiert. Die Inbetriebnahme des Neubaus mit 36 neuen, modernen Pflegezimmern ist für den Herbst 2014 geplant. Anschliessend wird die Sanierung des Altbaus in Angriff genommen. Mit dem Ende des Baus wird frühestens im Jahr 2016 gerechnet.

 

Informationsdienst der Stadt Bern

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