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27. November 2012 | Gemeinderat, Direktionen

Gemeinderat fällt Standort-Entscheid

50m-Schwimmhalle auf dem Gaswerk-Areal

Der Gemeinderat will die 50m-Schwimmhalle auf dem Gaswerk-Areal realisieren. Der Standort Marzili wird nicht weiterverfolgt. Das hat der Gemeinderat aufgrund einer Machbarkeitsstudie entschieden. Er will Planung und Bau der Schwimmhalle nun in die Gesamtplanung des Gaswerk-Areals aufnehmen. Im Nachgang soll das Hallenbad Hirschengraben aufgegeben werden.

Im Auftrag der Stadt hat das Planungs- und Architekturbüro Atelier 5 in einer Machbarkeitsstudie vier Standorte für eine 50m-Schwimmhalle genauer überprüft; je zwei im Marzili und auf dem Gaswerk-Areal. Die Studie zeigt Vorteile für das Gaswerk-Areal. So kann auf dem Gaswerk-Areal zusätzlich zum 50m-Becken auch ein Multifunktionsbecken gebaut werden, was die Wasserfläche in Berner Hallenbädern trotz der vorgesehenen Aufgabe des Hallenbads Hirschengraben fast verdoppeln würde. Im Marzili wäre ein Multifunktionsbecken aus Platzgründen nicht möglich. Auf dem Gaswerk-Areal würden zudem bestehende Freizeit- und Sportanlagen durch den Neubau nicht tangiert.

Integration in Gesamtplanung
Die Schwimmhalle könnte auf dem Gaswerkareal stadträumlich attraktiv realisiert werden. Das Parkhaus im Brückenpfeiler könnte mitbenutzt werden. Im Wohnquartier Marzili wäre die Schwimmhalle ein Fremdkörper und das Freibad würde beeinträchtigt. Es müssten auch erhaltenswerte Liegenschaften abgerissen werden. Der Gemeinderat verfolgt den Standort Marzili deshalb nicht weiter und beschliesst, den Bau der Schwimmhalle in die laufende Gesamtplanung des Gaswerk-Areals aufzunehmen. 

Für PPP-Projekt weniger geeignet
Der Gemeinderat hat durch die Bolz+Partner GmbH abklären lassen, ob für Bau und Betrieb der Schwimmhalle eine Zusammenarbeit mit Privaten (PPP- Public Private Partnership) sinnvoll wäre. Die Abklärung hat ergeben, dass sich die Schwimmhalle angesichts der engen Rahmenbedingungen für ein PPP-Projekt weniger eignet. Einerseits weil die Stadt günstiger bauen kann als Private. Andererseits weil die Stadt die Schwimmhalle, wie die andern Hallenbäder in der Stadt, selber betreiben will. Angesichts des angestrebten Nutzungsmix von Wohnen, öffentlichen Nutzungen und Gewerbe sind jedoch partnerschaftliche Finanzierungsmodelle mit Privaten nicht auszuschliessen.

Für den Breitensport
Der Gemeinderat betont, dass die 50m-Schwimmhalle in erster Linie dem Breitensport und den Schulen dienen und kein Zentrum für Leistungssport werden soll. Es sind Trennwände und ein höhenverstellbarer Boden geplant. Dadurch wird die Schwimmhalle sehr flexibel nutzbar und es kann gleichzeitig auf zwanzig 25-Meter-Bahnen quer über das Becken geschwommen werden. 

50m-Schwimmhalle hat hohe Priorität
Die Planung einer 50m-Schwimmhalle ist in den Legislaturrichtlinien 2009 – 2012 des Gemeinderats vorgesehen. Sie hat auch Eingang in das Sport- und Bewegungskonzept der Stadt Bern gefunden. Die Stadt rechnet für den Bau der Schwimmhalle mit Multifunktionsbecken auf dem Gaswerk-Areal mit Kosten von rund 60 Millionen Franken. Angesichts des grossen Mankos an Hallenbadwasser will der Gemeinderat das Projekt der Schwimmhalle mit grosser Priorität vorantreiben.

 

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Datei PDF documentBericht Schwimmhalle Bern (PDF 351 KB) 27.11.2012 350.9 KB

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