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25. Februar 2013 | Gemeinderat, Direktionen

Teilsanierung beginnt am 4. März

Ab nächstem Montag wird am Bollwerk gebaut

Ab kommendem Montag, 4. März 2013, wird am Bollwerk gebaut: Wasserleitungen werden ersetzt, eine neue Gasleitung wird verlegt. Im Strassenraum werden Sanierungsarbeiten ausgeführt und Verbesserungen namentlich zugunsten des Fuss- und Veloverkehrs realisiert. Die Bauarbeiten dauern bis November 2013. Sämtliche Verkehrsbeziehungen bleiben bestehen.

Die Wasserleitungen im Raum Bollwerk haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und müssen dringend ersetzt werden. Wasserleitungsbrüche im Januar 2006, im Oktober 2011 und im Februar 2012 haben aufgezeigt, dass sich die Wasserleitungen im Bollwerk in einem sehr schlechten Zustand befinden. Ferner wird Energie Wasser Bern im Bereich Neuengasse – Neubrückstrasse die bestehende Niederstdruck-Gasleitung durch eine Mitteldruck-Gasleitung ersetzen. Diese Werkleitungsarbeiten von Energie Wasser Bern nimmt die Stadt zum Anlass, im Sinn einer Teilsanierung verschiedene Sanierungs- und Verbesserungsmassnahmen im Strassenraum umzusetzen. Dabei geht es hauptsächlich darum, die Verkehrssicherheit der Fussgängerinnen und Fussgänger sowie der Velofahrenden namentlich im Bereich der Kreuzungen Bollwerk / Hodlerstrasse sowie Bollwerk / Neubrückstrasse zu erhöhen. Ausserdem werden die Lichtsignalanlagen erneuert und bei den Bushaltestellen neue Betonplatten eingebaut. 

Für die Tiefbauarbeiten der Stadt hat der Stadtrat am 6. Dezember 2012 einen Kredit von 2,2 Miollionen Franken bewilligt. Knapp drei Monate später beginnen nun die Bauarbeiten. Diese werden vom kommenden Montag, 4. März 2013, bis voraussichtlich November 2013 dauern.

Zukunftsvisionen einkalkuliert
Bei der Erarbeitung des Teilsanierungsprojekts wurde darauf geachtet, dass der Raum Bollwerk für künftige Visionen – Zukunft Bahnhof Bern, Zweite Tramachse, Gesamtkonzept Schützenmatte – nicht verbaut wird. Grosse Beachtung wurde insbesondere der Platzierung der Werkleitungen beigemessen: Diese werden so angeordnet, das dereinst keine Konflikte entstehen, sollte im Bollwerk eine Tramlinie realisiert werden.

Die Bauarbeiten sind in verschiedene Bauphasen aufgeteilt worden. In der ersten Phase, die am kommenden Montag beginnt, werden die Werkleitungen entlang des altstadtseitigen Trottoirs zwischen Neuengasse und Speichergasse verlegt. Diese Arbeiten werden rund drei Monate dauern. Ende Mai 2013 werden die Werkleitungsarbeiten im Bereich des Knotens Bollwerk / Neubrückstrasse ausgeführt. Ab Ende Juli 2013 folgen die Arbeiten entlang des bahnhofseitigen Trottoirs von der Einmündung der Neubrückstrasse bis zum Fussgängerübergang Neuengasse. Voraussichtlich im November 2013 können die Bauarbeiten beendet werden. 

Die Strassenbauarbeiten an den beiden Knoten Bollwerk / Neubrückstrasse und Bollwerk / Hodlerstrasse sind für die verkehrsarmen Sommer- respektive Herbstferien geplant. Voraussichtlich werden dafür insgesamt sieben Wochenenden beansprucht. Die Bushaltestellen stadtauswärts werden zwischen Juli und September saniert.

Verkehrsbehinderungen minimiert
Dank einem ausgeklügelten, jeweils den verschiedenen Bauphasen angepassten Verkehrskonzept können die Verkehrsbehinderungen auf der Achse Bollwerk auf ein Minimum beschränkt werden. Sämtliche Verkehrsbeziehungen werden permanent aufrechterhalten, allerdings aufgrund der engeren Platzverhältnisse notgedrungen mit bestimmten Einschränkungen. So bleiben stadtauswärts die beiden Fahrspuren bestehen, die separate Velospur muss indessen stadtauswärts aufgehoben werden. Stadteinwärts muss der öffentliche mit dem motorisierten Individualverkehr auf der einen Fahrspur zusammengelegt werden. Die separate Velospur bleibt auf dieser Seite bestehen.

Während der Bauarbeiten auf der Altstadtseite wird dem Fussverkehr stets ein ca. 2,30 Meter breiter Korridor zur Verfügung stehen. Der Zugang zu den Geschäften und Restaurants am Bollwerk bleibt jederzeit gewährleistet. Einzig während der Bauarbeiten auf der Bahnhofseite müssen die Fussgängerinnen und Fussgänger auf die andere Strassenseite umgeleitet werden.

Ersatz für temporär wegfallende Veloabstellplätze
Während der Arbeiten entlang des altstadtseitigen Trottoirs müssen die bestehenden Veloabstellplätze aufgehoben werden. Dasselbe gilt in einer nächsten Bauphase für die Abstellplätze auf der Seite Bahnhof, wenn dort gearbeitet wird. Nach Abschluss der jeweiligen Phasen werden die betroffenen Veloparkplätze wieder installiert. Da im Raum Bahnhof ohnehin ein Mangel an Veloabstellplätzen besteht, werden Ersatzparkplätze angeboten: In der Speichergasse und auf der Schützenmatte unterhalb der Eisenbahnbrücke sind temporäre Parkplätze geplant. Dazu kommen weitere zusätzliche Abstellplätze hinter der Bushaltestelle Nr. 10 beim Bubenbergplatz sowie auf dem Trottoir zwischen der Bushaltestelle Nr. 19 und dem Hirschengraben. Schliesslich laufen Gespräche mit der Burgergemeinde Bern, um vor dem ehemaligen Burgerspital und im Milchgässli weitere temporäre Ersatzplätze anbieten zu können. 

ÖV-Haltestellen betroffen
Temporäre Massnahmen sind schliesslich auch bei den Bushaltestellen und beim öV-Betrieb notwendig. Stadteinwärts steht den Bussen von Bernmobil während der gesamten Bauzeit keine Separatspur zur Verfügung, die öV-Fahrzeuge müssen sich in den Gesamtverkehr einreihen. Gerade zu Spitzenzeiten, wenn sich Rückstaus bilden, ist deshalb mit einem Zeitverlust zu rechnen. Nach nochmaliger, eingehender Prüfung des Verkehrsregimes wurde kurzfristig beschlossen, die stadteinwärts führende, eher schwach frequentierte Haltestelle Bollwerk der Linien 11, 20 und 21 während der gesamten Bauzeit aufzuheben. Damit wird der Zeitverlust der Bernmobil-Busse reduziert. Auf der Linie 20 wird zudem ein zusätzliches Fahrzeug eingesetzt, um die Fahrplanstabilität weiter zu erhöhen.

Während der Bauarbeiten an den stadtauswärts führenden Haltestellen auf der andern Strassenseite (d.h. voraussichtlich Juli bis September) wird die Haltestelle Bollwerk der Linien 11 und 21 während einigen Wochen an die Schützenmattstrasse verlegt und der Haltepunkt der Linie 20 weiter stadteinwärts verschoben. 

Wasserleitungssanierungen dringend notwendig
Der Ersatz der Wasserleitungen in diesem Perimeter war bereits für das Jahr 2009 vorgesehen, wurde aber aus Rücksicht auf die Terminpläne der grossen Bauvorhaben am Bahnhofplatz, am Wankdorfplatz und für das Tram Bern West aufgeschoben. Ein weiterer Aufschub der Sanierungsarbeiten ist nun aber nicht mehr möglich, weil das Risiko steigt, dass sich bei den Werkleitungen alters- und abnützungsbedingte Schäden häufen und damit umfangreiche, kostenintensive Notmassnahmen nötig sind.

Verlegung und Umstellung der Gasleitungen auf Mitteldruck
Gleichzeitig mit den Wasserleitungen werden auch die Gasleitungen erneuert. Im Zuge der Umstellung der Gasleitungen von Niederstdruck auf Mitteldruck in der gesamten Oberen Altstadt werden die Werkleitungen neu auf der altstadtseitigen Strassenseite neben dem Trottoir platziert. So kann die obere Altstadt ohne Strassenquerungen erschlossen werden. Die Druckumstellung vermeidet zudem eine doppelte Leitungsführung und hilft, weitere Investitions- und Unterhaltskosten für die Druckstation an der Grabenpromenade einzusparen.

 

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Datei PDF documentBaubeginn Handout Folien (PDF 18 MB) 25.02.2013 17.9 MB

Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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