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3. März 2013 | Gemeinderat, Direktionen

Vorlage zum Hochwasserschutz deutlich angenommen

Der Wasserbauplan kann ausgearbeitet werden

Die Stimmberechtigten der Stadt Bern möchten die Quartiere entlang der Aare besser vor Hochwassern schützen. Sie haben einen Kredit für die Erarbeitung eines Wasserbauplans an der Urne mit 88.1 Prozent Ja-Stimmen deutlich angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 44.8 Prozent.

Die Stimmberechtigten haben der Vorlage Hochwasserschutz Aare Bern: Projektierungskredit Wasserbauplan «Gebietsschutz Quartiere an der Aare» mit 32‘068 Ja (88.1 Prozent) zu 4339 Nein zugestimmt. Sie haben damit im Hochwasserschutz eine wichtige Weiche gestellt, denn nun kann die Stadt ein Bauprojekt – den sogenannten Wasserbauplan – erarbeiten. Im bewilligten Projektierungskredit von 11,8 Millionen Franken inbegriffen sind auch jene 5,78 Millionen Franken, die der Stadtrat seit dem Jahr 2000 bereits für den Hochwasserschutz gesprochen hat.

Grosse Solidarität in allen Quartieren

Gemeinderätin Ursula Wyss, Direktorin für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün, ist erfreut über die klare Zustimmung: «Die Stimmberechtigten der ganzen Stadt haben sich mit der Bevölkerung in den gefährdeten Quartieren solidarisiert und erkannt, dass ein langfristiger Hochwasserschutz in der Stadt Bern notwendig ist.» Sie kündigte an, die Stadt werde nun mit Hochdruck am Wasserbauplan arbeiten: «Die Quartiere Dalmazi, Marzili, Matte und Altenberg sollen so rasch wie möglich ihren lang ersehnten Hochwasserschutz erhalten.»

Einen Grund für die deutliche Annahme sieht Ursula Wyss auch in der Zusammenarbeit mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der betroffenen Quartiere: «Dieses Miteinander werden wir auch in der nun folgenden Projektierungsphase weiterpflegen.»

Bauprojekt geht 2014 in die Mitwirkung

Die Stadt wird nun als Nächstes einen Wasserbauplan ausarbeiten und im Jahr 2014 in die öffentliche Mitwirkung geben. Gleichzeitig werden Bund und Kanton das Projekt prüfen. 2015 soll dann das Bauprojekt bereinigt und 2016 zur Abstimmung gebracht werden. Im Idealfall könnte im Jahr 2017 mit den Bauarbeiten begonnen werden. 

Die Resultate der Abstimmung können unter www.bern.ch/stadtverwaltung/stadtkanzlei/abstimmungen heruntergeladen werden.

Gemeinderat Stadt Bern

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