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27. März 2013 | Gemeinderat, Direktionen

Teilweise Zusammenlegung

Neue Schulanlage für Brünnen – Schule Gäbelbach bleibt

Der Gemeinderat will Teile der Schule Gäbelbach in die geplante Schulanlage Brünnen integrieren. Im Gäbelhaus entstehen im Gegenzug zwei Basisstufen und die neue Tagesschule. Die Aula im Gäbelhaus soll für Schule und Quartier offen sein. Der Gemeinderat beauftragt die Stadtbauten, dieses Bauprojekt zu realisieren.

Für die fünf- bis zwölfjährigen Kinder in den neuen Wohnüberbauungen im Quartier Brünnen braucht es ein neues Schulhaus. Nötig sind auch eine Turnhalle, eine Bibliothek und eine Tagesschule. Statt alle diese Infrastrukturen in einem Neubau zu realisieren, wird nun ein Teil der Schuleinrichtungen in bestehenden Gebäuden im Gäbelbach realisiert. Das hat der Gemeinderat entschieden. In Brünnen entsteht ein Neubau für vier Basisstufen und für je zwei Klassen der dritten bis sechsten Schuljahre sowie eine Doppelturnhalle. Die Tagesschule wird im Gäbelhaus untergebracht, das heute der Kirchgemeinde gehört. Die Quartier- und Schulbibliothek bleibt im Gäbelbach bestehen. Dort werden auch zwei weitere Basisstufen für die vier- bis achtjährigen Kinder gebaut.

Drei Varianten zur Auswahl
Im Dezember 2012 hatte der Gemeinderat die Stadtbauten beauftragt, die Zusammenlegung des Neubauprojekts Brünnen mit der Sanierung der Schulanlage Gäbelbach zu prüfen. Inzwischen haben die Stadtbauten drei Varianten weiter bearbeitet und dem Gemeinderat zum Entscheid vorgelegt:

  • Neubau einer gesamten Schulanlage in Brünnen und Sanierung der bestehenden Schule Gäbelbach
  • Erweiterter Neubau der Schulanlage Brünnen und Schliessung der Schulanlage Gäbelbach
  • Neubau der Schulanlage Brünnen und Einbezug von bestehenden Infrastrukturen im Gäbelbach (Gäbelhaus, Bibliothek, Schulräume für zwei Basisstufen)

Alle drei Varianten wurden bezüglich pädagogischer Qualität, Baukosten und Wirtschaftlichkeit des Betriebs geprüft und verglichen. Auch die Sicherheit der Schulwege wurde in die Überlegungen einbezogen. Der Neubau der Schulanlage Brünnen unter Einbezug der Infrastruktur im Gäbelbach überzeugte den Gemeinderat: Sie ist die wirtschaftlichste der drei Varianten, gleichzeitig auch pädagogisch sinnvoll und entspricht am besten den Anliegen der Quartierorganisationen.

Ergänzend dazu will der Gemeinderat im frei werdenden Arealteil am Ansermetplatz und Le Corbusier-Platz neuen Wohnraum realisieren. Er hat daher der Stadtplanung den Auftrag erteilt, einen entsprechenden Vorschlag auszuarbeiten.

Quartierorganisationen zufrieden
Die Quartierorganisationen konnten zu den drei Varianten Stellung nehmen. Sie sind mit der vom Gemeinderat beschlossenen Variante zufrieden, da sie am ehesten ihren Vorstellungen entspricht. Für sie ist jedoch zwingend, dass auf der Murtenstrasse, welche die Quartiere Brünnen und Gäbelbach trennt, eine Tempo-30-Zone eingerichtet wird und ergänzende Massnahmen zur Sicherheit der Schulwege ergriffen werden. Da der Kanton die Verantwortung für diese Strasse trägt, haben Stadt und Kanton entsprechende Verhandlungen aufgenommen.

Ab 2016/2017 in Betrieb
Nun können die Stadtbauten Bern die Arbeiten am Neubauprojekt Brünnen vorantreiben und im Sommer das Baugesuch einreichen. Parallel dazu werden im Gäbelbach die Sanierungsarbeiten vorbereitet und mit der Kirchgemeinde Kaufverhandlungen für das Gäbelhaus geführt. 

Die neue Schulanlage Brünnen soll zu Beginn des Schuljahrs 2016/17 in Betrieb genommen werden. Bis dahin sollen auch die Verkehrsberuhigungsmassnahmen des Kantons realisiert sein.

 

Informationsdienst Stadt Bern

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