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3. Februar 2015 | Gemeinderat, Direktionen

Jahresstatistik 2014 Sanitätspolizei

Ab neuem Standort noch schneller am Einsatzort

Der neue Standort der Sanitätspolizei an der Murtenstrasse 111 hat sich in jeder Hinsicht bestens bewährt. Die Hilfsfrist bei Notfalleinsätzen konnte weiter verbessert werden. Die Einsatzzahlen bewegen sich auf Vorjahresniveau.

Das neue Betriebsgebäude an der Murtenstrasse 111, welches die Sanitätspolizei der Stadt Bern im Mai 2013 bezog, erfüllt die Erwartungen vollumfänglich. Aufgrund der neuen räumlichen Voraussetzungen und der sehr guten verkehrstechnischen Lage konnten Arbeitsabläufe optimiert werden. Das bringt der Bevölkerung einen direkten Nutzen: Bei Notfalleinsätzen wegen lebensbedrohlicher Verletzungen oder Erkrankungen trafen die Equipen im vergangenen Jahr in  98 Prozent der Einsätze spätestens 15 Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort ein. Damit sind sowohl die kantonale Vorgabe (in 80 Prozent der Einsätze innert 30 Minuten am Einsatzort) als auch der ab dem alten Standort Nägeligasse erreichte Wert (92 Prozent innert 15 Minuten) übertroffen. Nach neusten Erkenntnissen ausgerüstete Schulungsräume ermöglichen zudem praxisbezogene Weiterbildungen und Einsatzsimulationen. Dies hilft mit, den hohen Qualitätsstandard aller Mitarbeitenden zu halten und auszubauen. Zweckmässige Garderoben, Sanitäranlagen, Schlafräume, ein Fitnessraum sowie die Cafeteria mit Kochgelegenheiten runden das positive Gesamtbild des neuen Betriebsgebäudes ab.

Das Einsatzgebiet der Sanitätspolizei umfasst neben der Stadt Bern 37 Gemeinden in der Region Bern mit rund 320‘000 Einwohnenden. Die 156 Mitarbeitenden der Sanitätspolizei, darunter 23 Auszubildende, rückten im letzten Jahr total 16'849 Mal aus (Tagesdurchschnitt 46) und legten mit den Einsatzfahrzeugen insgesamt 554‘360 Kilometer zurück. Dabei leisteten sie 13‘137 sogenannte Primärtransporte (+ 373 gegenüber Vorjahr). Primärtransporte sind Transporte zur Erstversorgung in eine Arztpraxis oder in ein Spital. Die Sekundärtransporte – Transporte, die nach der Erstbehandlung in einer ärztlichen Praxis oder einem Spital erfolgen, weil eine weitere Versorgung in einem anderen Spital nötig ist – beliefen sich auf total 3‘712 (- 378). Die Dienstleistungen der Sanitätspolizei ausserhalb der Primär- und Sekundärtransporte – z.B. für Taucheinsätze, Sicherungsdienste bei Bränden, Pikettdienste und sanitätsdienstliche Hilfeleistungen – erhöhten sich auf 851 (+49) Einsätze.

Einsätze der Sanitätspolizei im Überblick siehe Anhang.

Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentEinsätze Sanitätspolizei im Überblick 03.02.2015 33.3 KB

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