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2. Juni 2014 | Gemeinderat, Direktionen

Asylsuchende

Asylunterkunft Hochfeld: Schrittweiser Ausstieg

Der Kanton Bern soll die Zivilschutzanlage Hochfeld im Berner Länggassquartier bis Ende 2014 als Durchgangszentrum mit weiterhin maximal 136 Plätzen für Asylsuchende nutzen können. Das hat der Gemeinderat bestätigt und gleichzeitig die Belegung der unterirdischen Unterkunft ab 2015 limitiert. Die Stadt will dem Kanton in Zukunft 80 – wenn immer möglich oberirdische – Plätze in Zentren zur Verfügung stellen.

Das Durchgangszentrum Hochfeld ist seit Anfang 2012 als Notunterkunft für Asylsuchende in Betrieb. Ursprünglich war geplant, das Zentrum während sechs Monaten zu betreiben, inzwischen sind über zwei Jahre vergangen. Die Unterkunft eignet sich nach Ansicht des Gemeinderates schlecht für die längerfristige Unterbringung von Asylsuchenden. Die Raumverhältnisse in der unterirdischen Zivilschutzanlage sind eng. Frauen und Kinder werden deshalb zurzeit nicht dem Hochfeld zugeteilt. Nach einer Analyse der aktuellen Situation auf Ebene Kanton und Bund sowie nach Gesprächen mit dem Kanton hat die Stadt konkrete Schritte ab 2015 ausgearbeitet und entsprechende Aufträge an die beteiligten Direktionen erteilt.

Nutzung bis Ende 2014
Der Gemeinderat hat bestätigt, dass die Zivilschutzanlage bis Ende 2014 vom Kanton als Notunterkunft betrieben werden kann. Die bereits geltende maximale Belegung von 85 Prozent der aktuell 160 Plätze (136 Plätze) soll dabei nicht überschritten werden. Zudem sollen weiterhin keine Familien und Frauen dem Durchgangszentrum zugeteilt werden.

80 Plätze in Zentren ab 2015
Ab 2015 stellt die Stadt dem Kanton für die Unterbringung von Asylsuchenden in Zentren (Unterbringungsphase I) 80 Plätze zur Verfügung – in erster Priorität oberirdisch. Als Übergangslösung bis zur Eröffnung einer oberirdischen Anlage steht das Hochfeld weiter zur Verfügung, jedoch mit maximal 80 Plätzen und weiterhin nicht für Familien und Frauen.

Oberirdische Anlage
Um eine oberirdische Unterkunft zur Verfügung stellen zu können, hat der Gemeinderat zwei Stossrichtungen vorgesehen: Einerseits will er nochmals prüfen, ob eine bereits bestehende oberirdische Anlage als Unterkunft für Asylsuchende zur Verfügung gestellt werden könnte. Andererseits will er die Machbarkeit einer mobilen Siedlung mit Raummodulen auf wechselnden Baufeldern prüfen. Damit folgt er auch einem im Stadtrat eingereichten Antrag.

Informationsdienst Stadt Bern

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