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27. April 2015 | Gemeinderat, Direktionen

Urban Gardening in Bern

Die ersten «Hängenden Gärten» werden eingeweiht

Stadtgrün Bern realisiert sein neuestes Urban Gardening-Projekt und stellt zum ersten Mal Gartenbeete in luftiger Höhe zur Verfügung. Rund 20 Familien pflanzen ab Ende April Gemüse, Kräuter und Blumen in den «Hängenden Gärten» im Breitenrain. Am 9. Mai wird das voraussichtlich zwei Jahre dauernde Garten-Pilotprojekt in Anwesenheit von Gemeinderätin Ursula Wyss offiziell eingeweiht.

«Urban Gardening» bedeutet gärtnern vor der Haustür: anbauen, ernten, Nachbarn treffen, sich austauschen, gestalten und beobachten, wie das eigene Essen wächst. An verschiedenen Orten in Bern pflanzen Hobbygärtner und Hobbygärtnerinnen bereits mit Herzblut Gemüse, Kräuter und Blumen mitten in der Stadt und bringen Einkaufswagen, Paletten und ausgemusterte Gemüsekisten zum Blühen. So stehen zum Beispiel an der Lorrainestrasse, beim alten Tramdepot und bei der Markuskirche temporäre Gärten für Anwohnende ohne eigene Gärten oder Balkone zur Verfügung.

Am 9. Mai 2015 wird nun das neueste Projekt von Stadtgrün Bern – die «Hängenden Gärten» im Breitenrain – durch Gemeinderätin Ursula Wyss und Christoph Schärer, Leiter Stadtgrün, gemeinsam mit den beteiligten Anwohnenden offiziell eingeweiht. Mit diesem neuartigen «Urban Gardening»-Projekt gewinnt das urbane Gärtnern eine neue Dimension, denn das Gemüse, die Blumen und Kräuter der ersten «Hängenden Gärten» in Bern wachsen nicht am Boden, sondern spriessen in luftiger Höhe. Ein Gerüst mit Gemüsekisten, Weidekörben und Kunststoffsäcken an der Kreuzung Kasernenstrasse/Beundenfeldstrasse wird rund 20 Anwohnenden zwei Jahre lang zum Gärtnern in städtischer Umgebung zur Verfügung stehen. Möglich wurde dies dank der Unterstützung durch Coop. Das Gerüst wird morgen Dienstag, 28. April, aufgestellt und den Nutzenden ab Mittwoch übergeben.

Die «Hängenden Gärten» zeigen, dass es für kleine Oasen in städtischen Umgebungen keine brachen Äcker oder ausladende Gemüsebeete neben dem Haus braucht. Ein wenig Platz auf einer freien Fläche reicht aus, um Familien mit einem grünen Daumen das Gärtnern zu ermöglichen. Doch nicht nur das Anbauen und Ernten des eigenen Abendessens ist der Zweck solcher Projekte, sondern auch die Förderung des sozialen Kontakts im Quartier. Gemeinschaftsgärten haben das Potenzial, sich zu einem Treff- und Begegnungspunkt für die Nachbarschaft zu entwickeln.

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Datei PDF documentRede Ursula Wyss 07.05.2015

Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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