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1. Juni 2016 | Gemeinderat, Direktionen

Die Wanderausstellung Lohnmobil macht Halt im Kanton Bern

Die mobile Wanderausstellung zur Lohngleichheit von Frau und Mann besucht Bern, Köniz und Thun: Ein leuchtend roter Container mit verschiedenen Themenwürfeln und ein vielseitiges Rahmenprogramm laden Besucherinnen und Besucher ein, das Thema Lohngleichheit aus verschiedenen Perspektiven zu entdecken.

Das Lohnmobil gastiert vom Montag, 13. Juni bis Freitag, 1. Juli 2016 in Bern, Köniz und Thun. Die öffentliche Wanderausstellung informiert über die gesellschaftlichen Zusammenhänge der Lohngleichheit zwischen Frau und Mann. Das komplexe Thema wird auf einfache und leicht verständliche Art und Weise aufbereitet. Interaktive Themenwürfel laden zum spielerischen Mitmachen und zur Auseinandersetzung ein. Die Ausstellung regt an, sich Gedanken zu machen, wie die Lohnschere zwischen den Geschlechtern entsteht, wie sie sich im Leben auswirkt und wo angesetzt werden kann, um sie zu verkleinern.

Vielseitiges Rahmenprogramm

Ein attraktives Rahmenprogramm mit Vorträgen, Führungen und Veranstaltungen beleuchtet die Lohngleichheitsfrage aus verschiedenen Perspektiven. So werden etwa die Folgen der Lohngleichheit auf die Altersrente angesprochen oder wie Männer betroffen sind, wenn Frauen weniger verdienen. Lohnverhandlungskurse vermitteln Tipps und Tricks zum Lohngespräch für Frauen. Arbeitnehmende erfahren, wie sie gegen Diskriminierung vorgehen können. Betriebe erhalten Informationen zum Lohngleichheitsinstrument «Logib». Fachleute beantworten beim Lohnmobil Fragen.

Lohngleichheit – ein breites Anliegen

Präsentiert wird das Lohnmobil im Kanton Bern durch die Fachstellen für die Gleichstellung von Frauen und Männern von Stadt und Kanton Bern sowie Business & Professional Women Bern (BPW), welche jährlich den Equal Pay Day organisieren. Unterschiedlichste Organisationen, die sich im Kanton Bern für die Lohngleichheit einsetzen, beteiligen sich am Rahmenprogramm. Entwickelt wurde das Lohnmobil durch die Konferenz Chancengleichheit Ostschweiz und Liechtenstein.

Eröffnungsanlässe in Bern und Thun

Regierungspräsidentin Beatrice Simon und die Berner Gemeinderätin Franziska Teuscher eröffnen die Ausstellung am 13. Juni auf dem Bundesplatz mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft. Der Auftakt in Thun findet am 29. Juni zusammen mit Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer und dem Thuner Stadtpräsidenten Raphael Lanz statt.

Auch nach 20 Jahren Gleichstellungsgesetz noch keine Lohngleichheit

Gemäss dem Bundesamt für Statistik BFS belief sich der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern im privaten Sektor 2014 auf 15.1 Prozent und im öffentlichen Sektor auf 12.3 Prozent (Medianwerte). Viele Faktoren sind für den Lohnunterschied verantwortlich. Der grössere Teil der Differenz lässt sich sachlich begründen. Für den Rest gibt es keine objektiven Erklärungen, was eine Diskussion zum Thema Lohngleichheit unverzichtbar macht. Die Lohngleichheit zwischen Frau und Mann ist in der Bundesverfassung und seit 1996 im Gleichstellungsgesetz verankert. Demnach haben Frauen und Männer Anspruch auf gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit. Nach dem Gleichstellungsgesetz gelten Lohnunterschiede, für die es keine objektiven Erklärungen gibt, als Lohndiskriminierung.

Daten und Orte

13. – 15. Juni, Bundesplatz Bern, 16. –17. Juni, Bahnhofplatz Bern

18. – 22. Juni, Zentrum Köniz

29. Juni – 01. Juli, Waisenhausplatz Thun

Die Öffnungszeiten und das Programm sind auf den Websites www.be.ch/gleichstellung und www.bern.ch/lohnmobil abrufbar.

Dokumente

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Titel
Datei PDF documentFlyer Lohnmobil (PDF, 400 KB)

Informationsdienst Stadt Bern

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