Navigieren auf Mediencenter

Benutzerspezifische Werkzeuge

Servicenavigation

Content navigation

13. März 2014 | Gemeinderat, Direktionen

Mitwirkung von Jugendlichen

Ein Jugendparlament für die Stadt Bern

Der Gemeinderat will ein städtisches Jugendparlament schaffen. Wer zu alt wird für das Kinderparlament, soll sich dort engagieren können. Über das Jugendparlament entscheidet der Stadtrat im Rahmen einer Teilrevision des Mitwirkungsreglements.

Das Reglement über die Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen ist seit gut zehn Jahren in Kraft. Darin sind die Mitwirkung des Kinderparlaments, die Jugendmotion und die Ansprechpersonen für Kinder und Jugendliche in den Stadtteilen festgehalten. Ein Postulat des Stadtrats forderte bereits im Jahr 2010 die Überprüfung des Reglements. Zudem verlangte eine Interfraktionelle Motion des Stadtrates im September 2013 ein städtisches Jugendparlament. Der Gemeinderat schlägt dem Stadtrat nun vor, ein Jugendparlament zu schaffen, das Jugendlichen nach Verlassen des Kinderparlaments bis zum Alter von 23 Jahren offen steht. Das Jugendparlament soll ein Antragsrecht an den Stadtrat und einen Kredit von 20'000 Franken jährlich erhalten. Es soll den Jugendrat ersetzen, eine vom Gemeinderat gewählte Kommission mit beratender Funktion.

Mehr Kompetenzen für Jugendliche
Im Rahmen der Vernehmlassung hat auch der Jugendrat ein Jugendparlament gefordert. Er erhofft sich von einem Jugendparlament mit eigenem Kredit mehr Wirkung. Zudem sei es für Jugendliche attraktiv, eigene Projekte zu realisieren. Der Gemeinderat trägt diesen Anliegen Rechnung. Um dem Jugendparlament einen eigenen Kredit von 20'000 Franken jährlich zu ermöglichen, will der Gemeinderat den Kredit des Kinderparlaments von bisher 30'000 auf 20'000 Franken kürzen und die beiden Parlamente einander finanziell gleichstellen.

Antragsrecht an den Stadtrat
Die Jugendmotion, welche bisher von 40 Jugendlichen in der Stadt Bern unterzeichnet werden musste, wird neu durch das Jugendparlament an den Stadtrat überwiesen. Der Stadtrat soll mit dem Jugendparlament bei Jugendanliegen zusammenarbeiten und dieses anhören. Mit der Teilrevision des Mitwirkungsreglements schlägt der Gemeinderat ebenfalls vor, auf die vorgesehenen Hearings und Workshops für Kinder und Jugendliche in den Stadtteilen zu verzichten. Die Ansprechpersonen für Kinder und Jugendliche in den Stadtteilen will er beauftragen, sich besser mit anderen Institutionen zu vernetzen.

Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentVortrag Revision Mitwirkungsreglement 12.03.2014 109.4 KB

Informationsdienst Stadt Bern

Weitere Informationen.

Archiv

Fusszeile