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5. Februar 2015 | Gemeinderat, Direktionen

Kunst im öffentlichen Raum

«Le bruit qui court. Kunst ganz öffentlich»

Während eines Jahres setzt sich das Projekt «Le bruit qui court. Kunst ganz öffentlich» mit dem öffentlichen Raum und seiner Entwicklung auseinander. Mit der Gesprächsreihe «Café publique» und anderen Aktionen soll eine lebendige Diskussion über öffentliche Räume und die Rolle der Kunst geführt werden. «Le bruit qui court. Kunst ganz öffentlich» ist das zweite Projekt der Kommission Kunst im öffentlichen Raum (KiöR).

Am Sonntag, 22. Februar findet die erste von insgesamt sechs Ausgaben des durch die Stadt wandernden «Café publique» statt. Stadtpräsident Alexander Tschäppät diskutiert mit der Spoken-Word-Autorin Sandra Künzi sowie weiteren Gästen und dem Publikum über ein «heisses Eisen»: Die Eventisierung öffentlicher Räume in der Innenstadt Berns (siehe Kasten). Das «Café publique» ist Dreh- und Angelpunkt von «Le bruit qui court», einer Initiative der Kommission Kunst im öffentlichen Raum (KiöR) der Stadt Bern. Eingeladene Gäste aus unterschiedlichen Praxisbereichen und das Publikum diskutieren an wechselnden Orten über aktuelle Themen, die den öffentlichen Raum und seine Entwicklung betreffen. Gleichzeitig entfaltet das «Café publique» auf weiteren Ebenen Wirkungen: Während den Diskussionsrunden ist das Literaturbüro Olten zugegen, protokolliert und verdichtet. Eine zeichnende Position greift das Geschehen auf eigensinnige Weise auf.

Eine vielstimmige Sammlung entsteht
Eine filmische Rückschau informiert zu Beginn jeder «Café publique»-Ausgabe auf unterhaltsame Weise über die jeweils vorangegangene Veranstaltung. Auf der Webseite www.lebruitquicourt.ch werden Beiträge, Materialien und Dokumente sichtbar – hier wächst nach und nach eine vielstimmige Sammlung. Zweimal erscheint «Le bruit qui court» zudem in materialisierter Form – als Zeitung. Dazwischen machen Aktionen in öffentlichen Räumen Berns auf das Thema aufmerksam – Sätze aus dem öffentlichen Raum erscheinen auf Plakaten, Ballonen und in Inseraten. In der Nacht huscht ein Elefantenschatten über die Fassaden. Eines ist klar: Er gibt zu Reden. Der Lärm in Bern. Mal hier mal dort. In wechselnder Gestalt.

Auseinandersetzung mit öffentlichen Räumen
«Le bruit qui court» ist eine Initiative der Kommission Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Bern. Die vor drei Jahren gegründete Kommission verfolgt die Strategie, mit temporären Kunstinterventionen ausgewählte Orte städtischer Entwicklungen zu begleiten. Das erste ihrer Projekte ist der im Oktober 2014 eröffnete fiktive Skulpturenpark «Der Elefant ist da» auf dem Helvetiaplatz – ein ortsspezifischer Hörspaziergang von Muda Mathis, Sus Zwick und Fränzi Madörin, mit überraschenden Skulpturentwürfen von zehn Kunstschaffenden. «Le bruit qui court» nimmt der «Der Elefant ist da» (www.derelefantistda.ch) zum Ausgangspunkt für eine gezielte, publikumsorientierte Auseinandersetzung mit öffentlichen Räumen in Bern. Das Projekt «Le bruit qui court. Kunst ganz öffentlich» lebt von der Zusammenarbeit verschiedener Kulturschaffender. Je nach Format und Aktion wächst und verändert sich die bestehende Konstellation. Zurzeit aktiv sind B&R Grafikdesign, Kevin Graber, Michael Flückiger, Sandra Künzi, Literaturbüro Olten, Andrea Portmann und Niklaus Wenger.


Café publique # 1

PublicViewingSwissDomeSuperLightShow: Bern – eine grossartige Kulisse!?

Sonntag, 22. Februar 2015, 16 - 17:30 Uhr
Alexander Tschäppät, Stadtpräsident von Bern im Gespräch mit Sandra Künzi
Grosse Halle, Schützenmatte.

Weitere Daten: 29. März, 3. Mai, 13. September, 25. Oktober, 29. November

Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentLE BRUIT QUI COURT 04.02.2015 99.2 KB

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