Navigieren auf Mediencenter

Benutzerspezifische Werkzeuge

Servicenavigation

Content navigation

2. Mai 2015 | Gemeinderat, Direktionen

Gelungene Partizipation

Neue Spiellandschaft in der Parkanlage Brünnengut

Mit einem kleinen Fest weihten die Quartierbevölkerung und Gemeinderätin Ursula Wyss heute den Spielplatz in der Parkanlage Brünnengut ein. Die Erweiterung des Spielangebotes steht für eine gelungene Mitwirkung: In Workshops und durch Umfragen konnten Kinder und Familien ihre Ideen und Wünsche für die Neugestaltung der Spiellandschaft einbringen.

Intakte und vielfältige Spielplätze gehören zu einem attraktiven städtischen Wohnumfeld und tragen massgeblich zur Lebensqualität in Bern bei. Der Gemeinderat hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, in der laufenden Legislaturperiode 30 öffentliche Spielplätze zu sanieren und damit das Spielangebot weiter zu verbessern. Am Samstag, 2. Mai wurde nun der Spielplatz in der Parkanlage Brünnengut nach einer zweimonatigen Bauphase mit einem kleinen Quartierfest wiedereröffnet. Zum Abschluss der Mitwirkung, an der sich zahlreiche Kinder und Erwachsene beteiligt hatten, setzten die Kinder gemeinsam mit Gemeinderätin Ursula Wyss eine Eiche. «Als Mutter eines dreieinhalbjährigen Sohnes weiss ich, wie wichtig genügend attraktive Spielplätze nicht nur für die Kinder selber sind. Auch Eltern oder Grosseltern verbringen viel Zeit auf Spielplätzen und sind froh, wenn es genügend Sitzgelegenheiten oder Schatten gibt. Für die Kinder sollten Spielplätze auch nach dem 20. Besuch spannend bleiben und Spass machen. Daran richten wir uns aus», sagte Gemeinderätin Ursula Wyss am Festanlass.

Herausforderungen beim Spielplatzbau
Wer heute Spielplätze baut, wird auf verschiedenen Ebenen herausgefordert: Die Sicherheitsanforderungen steigen, entsprechende Normen ändern sich, das Material altert und wird durch den Gebrauch abgenutzt. Dadurch sind regelmässige Sanierungen unumgänglich. Das Spielangebot soll ausserdem möglichst für alle Altersgruppen attraktiv und vielfältig und auch für Kinder mit eingeschränkter Mobilität nutzbar sein. Weiter soll nachhaltig und mit niedrigen Unterhaltskosten gebaut werden. Und nicht zuletzt sollen die künftigen Nutzerinnen und Nutzer in die Planung einbezogen werden. Aus diesen Gründen müssen Spielplätze sorgfältig geplant sein.

Grosse Beteiligung im Rahmen der Mitwirkung
Unter der Leitung von Stadtgrün Bern waren die Begleitgruppe aus dem Quartier, das Guichet Parkanlage Brünnengut, der Trägerverein für die offene Jugendarbeit der Stadt Bern (TOJ), der Checkpoint Bern sowie die Fachstelle Spielraum und die Landschaftsarchitekten von Anfang an am Spielplatzprojekt beteiligt. Spielraum führte im Sommer 2014 einen Mitwirkungsworkshop durch: 16 Kinder und 28 Erwachsene verliehen hier mit Modellen, Zeichnungen und Texten ihren Wünschen und Ideen Ausdruck. Ergänzend meldeten angrenzende Institutionen, die mit Kindern arbeiten, die Wünsche der Kinder mittels Fragebogen. Der Rücklauf war sehr positiv, insgesamt beteiligten sich 82 Kinder und 23 Erwachsene an der Umfrage. Die Planung des Spielplatzes Brünnengut ist daher ein gutes Beispiel für einen gelungenen Partizipationsprozess.

Gelungene Umsetzung der Wünsche
Die Landschaftsarchitekten und Spielplatzbauer konnten aufgrund der Rückmeldungen einen Spielplatz realisieren, der dem Wunsch nach vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten, vielen Sitzgelegenheiten, mehr Schattenbereichen und Raum für soziale Interaktion gerecht wird. Mehrere Sitzstufen bilden den Übergang zwischen den beiden Spielebenen am südöstlichen Rand des Parks. Der obere Bereich mit Klettermöglichkeiten und Rutschbahn richtet sich eher an ältere Kinder, auf der unteren Ebene erfüllen Spielhaus, Kleinkinderrutsche, Balkenwippe die Spiel- und Bewegungsbedürfnisse der Kleinkinder. Der bestehende Sandbereich mit Wasserzapfstelle wurde mit einem Sonnensegel ausgestattet und aufgewertet. Hängematte, Vogelnestschaukel und grosse Wippe laden auch Jugendliche und Erwachsene zur Benutzung ein. Die meisten Bereiche sind hindernisfrei zugänglich. Die Spieleinrichtungen und -geräte sind Unikate und vorwiegend aus Eichenholz konstruiert. Durch einen Anstrich in unterschiedlichen Farbtönen werden sie zu einem unverwechselbaren Element der Parkanlage. Abgerundet wird das Angebot der neuen Spiellandschaft durch die Bewegungs- und Spielmöglichkeiten auf den angrenzenden Freiflächen des Parks.

Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

Weitere Informationen.

Archiv

Fusszeile