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30. Juni 2016 | Gemeinderat, Direktionen

Neue Wohnsiedlung an der Weltpoststrasse

Auf dem Areal Weltpoststrasse Nord soll eine neue Wohnsiedlung mit rund 175 Wohnungen entstehen. Der Gemeinderat hat die entsprechende Überbauungsordnung zuhanden des Stadtrates verabschiedet. Das Stimmvolk wird voraussichtlich im November 2016 über die Vorlage abstimmen.

Bild Legende:

Das Areal Weltpoststrasse Nord liegt an der Autobahn A6 zwischen der Siedlung Murifeld und den früheren Bürogebäuden der Credit Suisse AG. Grundeigentümerin ist die Burgergemeinde Bern, die das Gelände im Baurecht an die Immobilien-Investmentgesellschaft Swiss Prime Site AG (SPS) abgegeben hat.

Wohnzone statt Dienstleistungszone

Das Gebiet nördlich der Weltpoststrasse bis zur Autobahn soll gemäss den in der Quartierplanung konkretisierten Leitlinien des Stadtentwicklungskonzepts sowie der kantonalen Richtplanung vom Arbeits- zum Wohnstandort werden. Die vorliegende Überbauungsordnung Weltpoststrasse Nord betrifft nur den unbebauten, heute von Sportplätzen belegten Teil des Perimeters. Sie legt die Umzonung des Areals von der Dienstleistungs- in die Wohnzone und die entsprechenden Vorschriften fest.

Richtprojekt führt zu Überbauungsordnung

Die Baurechtsnehmerin SPS führte in Zusammenarbeit mit der Stadt sowie unter Mitwirkung des Quartiers einen Projektwettbewerb für die künftige Wohnüberbauung durch. Das Siegerprojekt des Wettbewerbs wurde zum Richtprojekt überarbeitet und diente so als Grundlage für die Ausgestaltung der Überbauungsordnung. Wenn der Stadtrat und die Stimmberechtigten die Überbauungsordnung gutheissen, wird danach ein Baubewilligungsverfahren für das konkrete Bauvorhaben durchgeführt. Das Richtprojekt ist für dieses Bauvorhaben wegweisend.

Drei Blöcke mit sechs Geschossen

Vorgesehen ist der Bau von drei sechsgeschossigen Wohnblöcken mit insgesamt etwa 175 Wohnungen für rund 340 Personen. Die Überbauungsordnung legt fest, dass die Wärmeversorgung zu mindestens 70 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen erfolgen muss, sowie, dass mindestens ein Drittel der Wohnungen beziehungsweise 6100 Quadratmeter oberirdische Geschossfläche für preisgünstige Mietwohnungen reserviert wird. Darüber hinaus hat sich die Baurechtsnehmerin dazu verpflichtet, die Überbauung nach dem SIA-Effizienzpfad Energie (Merkblatt 2040) zur Erreichung der Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft zu realisieren.

Abstimmung und Ausblick

Die Überbauungsordnung schafft die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Wohnungsbau auf dem Areal Weltpoststrasse Nord. Weil es sich um eine Änderung der Grundordnung in Art und Mass der Nutzung handelt, entscheiden nach dem Stadtrat die Stimmberechtigten über die Vorlage. Sofern diese die Überbauungsordnung gutheissen, wird 2017 ein Baubewilligungsverfahren durchgeführt. Der Bezug der ersten Wohnungen ist für 2019 vorgesehen.

Informationsdienst Stadt Bern

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