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29. Januar 2016 | Gemeinderat, Direktionen

Projektierungskredit für die Fuss- und Velobrücke

Nächster Schritt für die Planung einer Fuss- und Velobrücke zwischen den Stadtteilen Breitenrain und Länggasse: Nachdem die Linienführung im Rahmen eines Partizipationsprozesses geklärt werden konnte, folgt ein Wettbewerb für ein konkretes Brückenprojekt zwischen der Polygonstrasse und dem hinteren Teil der Inneren Enge. Hierzu hat der Gemeinderat zuhanden des Stadtrats eine Kreditvorlage verabschiedet.

Im Rahmen der Velo-Offensive plant der Gemeinderat einen schrittweisen Ausbau des Veloroutennetzes. Im Norden Berns weist dieses Netz eine wesentliche Lücke auf: Es fehlt eine direkte Verbindung zwischen den Stadtteilen Breitenrain-Lorraine auf der einen und Länggasse-Felsenau auf der anderen Aareseite. Heute müssen Fussgänger und Velofahrerinnen den Umweg über die vielbefahrene Lorrainebrücke oder den erheblich tiefer gelegenen Felsenausteg auf sich nehmen, wenn sie vom einen Stadtteil in den anderen gelangen wollen.

Linienführung geklärt

Das soll sich ändern: Nachdem der Berner Stadtrat im September 2014 einen Planungskredit von 560‘000 Franken gesprochen hatte, prüfte die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün in der Folge eine Vielzahl möglicher Varianten. Während dieses Evaluationsprozesses erhielten Quartierorganisationen sowie weitere Interessengruppen mehrfach die Möglichkeit, sich zu den verschiedenen Varianten zu äussern. Im Mai 2015 konnten die Resultate der Abklärungen an einer öffentlichen Informationsveranstaltung präsentiert werden: Als Bestvariante erwies sich eine Hochbrücke zwischen der Polygonstrasse und dem hinteren Teil der Inneren Enge, auf der Höhe des Neufeldtunnels. Auf diese Weise kann die Lücke im städtischen und regionalen Velonetz optimal geschlossen werden. Zudem kann die Erschliessung der Gebiete Viererfeld und Wankdorf, wo in den kommenden Jahren bedeutende Entwicklungen geplant sind, massgeblich verbessert werden.

Wettbewerb für ein konkretes Brückenprojekt

Nach der Planungsphase folgt nun die erste Projektierungsphase: Im Rahmen eines Wettbewerbs soll ein konkretes Brückenprojekt erarbeitet werden. Beurteilt werden die Wettbewerbsarbeiten von einer Jury, in der sowohl Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung als auch Delegierte der Quartierorganisationen Einsitz nehmen; zudem ist der Einbezug externer Fachleute geplant. Für die Durchführung des Wettbewerbs und die ersten Arbeiten am Vorprojekt beantragt der Gemeinderat dem Stadtrat, den 2014 gesprochenen Planungskredit von 560‘000 Franken auf 1,95 Millionen Franken zu erhöhen. An den Kosten beteiligt sich anteilsmässig auch der Kanton.

Mitfinanzierung von Bund und Kanton

Eine Fuss- und Velobrücke über die Aare hätte eine wichtige regionale Bedeutung und ist seit 2004 Bestandteil des kantonalen Velorichtplanes. Die Brücke soll deshalb von Bund und Kanton massgeblich mitfinanziert werden. Zur Sicherstellung der Mitfinanzierung des Bundes wird das Projekt im laufenden Jahr im Agglomerationsprogramm der 3. Generation als sogenannte A-Massnahme angemeldet.

Die Öffentlichkeit wird weiterhin regelmässig über die Fortschritte des Projekts informiert; weitere Partizipationsverfahren sind geplant. Vorgesehen ist es, dem Stadtrat noch 2017 eine Kreditvorlage für die Erarbeitung des Bauprojekts zu unterbreiten. Voraussichtlich 2020 könnten sodann die Stadtberner Stimmberechtigten über den Realisierungskredit abstimmen.

Informationsdienst Stadt Bern

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