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17. Oktober 2014 | Gemeinderat, Direktionen

Neue Beitragspraxis für effizienten Mitteleinsatz

Stadt Bern bestimmt drei Partnerinnen für Entwicklungshilfe

Die Stadt Bern unterstützt Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe mit finanziellen Beiträgen in der Höhe von jährlich 180‘000 Franken. Mit einer geänderten Beitragspraxis reduziert der Gemeinderat nun den Verwaltungsaufwand: Drei Entwicklungshilfeorganisationen als feste Partnerinnen der Stadt ersetzen die bisherige Beitragsvergabe auf Projektbasis.

Die Stadt Bern unterstützt Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe mit jährlichen Beiträgen von 180‘000 Franken. Gestützt auf das bisherige Konzept wurden aus 40 bis 60 Beitragsgesuchen pro Jahr jeweils 10 bis 15 konkrete Projekte ausgewählt, die Beiträge zwischen 5000 Franken und 15‘000 Franken zugesprochen erhielten.

Um den Verwaltungsaufwand für die Bearbeitung und Bewertung der Beitragsgesuche zu reduzieren, hat der Gemeinderat das Entwicklungshilfekonzept angepasst. Neu wählt der Gemeinderat aus den von der Stadt bisher unterstützten Entwicklungshilfeorganisationen drei Organisationen aus. Diesen drei Organisationen wird vorbehältlich der Zustimmung zum Budget während vier Jahren ein jährlicher Betrag von 50‘000 Franken für Projekte überwiesen (pro Jahr total 150‘000 Franken). Die übrig bleibenden 30‘000 Franken dienen als Reserve für die humanitäre Katastrophenhilfe. Sollte die Reserve bis zum Ende des Kalenderjahres nicht ausgeschöpft sein, wird der Restsaldo zu gleichen Teilen den drei Entwicklungshilfeorganisationen überwiesen.

Neues Verfahren bringt Gewinn
Die Vereinfachung der Vergabe der Entwicklungshilfegelder senkt den jährlichen Verwaltungsaufwand auf Seiten der Stadt um rund 13‘000 Franken (Stellenkürzung um 10 Prozent). Gleichzeitig steigt die Planungssicherheit für die unterstützten Hilfsorganisationen und der Aufwand für die jährliche Einreichung von Gesuchen fällt für alle Organisationen weg. In der Entwicklungshilfe wird damit nicht bei den zur Verfügung stehenden Beiträgen, sondern bei der Bürokratie gespart.

Entwicklungshilfepartnerinnen für die Jahre 2015 bis 2018
Für die Jahre 2015 bis 2018 hat der Gemeinderat folgende Organisationen als Partnerinnen der Stadt Bern ausgewählt:

-       Schweizerisches Rotes Kreuz, Bern
-       Helvetas Swiss Intercooperation, Zürich/Bern
-       Fairmed, Bern

Die durch die Stadt gesprochenen finanziellen Mittel sind durch die drei ausgewählten Organisationen im Ausland einzusetzen, insbesondere für Projekte, die in folgenden Bereichen Wirkung haben:

-       Mutter- und Kind-Programme
-       Erziehung und Ausbildung
-       Gesundheit und Ernährung
-       berufliche Einkommensförderung
-       Ökologie und nachhaltige Entwicklung

Beiträge für humanitäre Katastrophenhilfe im Jahr 2014
Im Jahr 2014 hat die Stadt Bern für die Opfer der schweren Unwetter auf dem Balkan (Schweizerisches Rotes Kreuz), für die Flüchtlinge im Nordirak (Caritas Schweiz) und für den Kampf gegen die Ebola-Epidemie (Schweizerisches Rotes Kreuz) je 10‘000 Franken gesprochen. Damit ist der mit dem Budget 2014 genehmigte Betrag von total 30‘000 Franken bestimmungsgemäss für humanitäre Katastrophenhilfe eingesetzt worden.

Hinweis an die Medienschaffenden: Das geänderte Konzept für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe kann unter http://www.bern.ch/stadtverwaltung/fpi/finanzverwaltung heruntergeladen werden.

Informationsdienst Stadt Bern

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