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22. August 2016 | Gemeinderat, Direktionen

Start der öffentlichen Mitwirkung zum «STEK 2016»

Der Gemeinderat hat das «Stadtentwicklungskonzept Bern 2016» – kurz «STEK 2016» – zur öffentlichen Mitwirkung verabschiedet. Mit dem Konzept will die Stadtregierung bis 2030 und darüber hinaus ein dynamisches Wachstum anstreben, die Quartierqualität und -identität stärken, das Freiraumpotenzial besser nutzen und eine stadtverträgliche sowie langfristig klimaneutrale Mobilität verfolgen. Die öffentliche Mitwirkung dauert vom 25. August bis 27. Oktober 2016.

Die Stadt Bern soll dank des «STEK 2016» schon bald über ein neues, auf die heutigen Herausforderungen abzielendes Stadtentwicklungskonzept verfügen. Knapp drei Jahre hat das Stadtplanungsamt fachübergreifend und unter der politischen Leitung des Gemeinderats das zukünftige Stadtentwicklungskonzept erarbeitet, welches das STEK 95 ablösen wird. Dabei wurden sowohl interne wie externe Fachleute als auch Vertretende der Bevölkerung miteinbezogen. Im Rahmen einer erweiterten Partizipation wurden drei Foren mit den Exponenten aller Quartierorganisationen, verschiedener Interessengruppen, Parteien und Nachbargemeinden durchgeführt. Dabei nahmen jeweils knapp 100 Personen aus rund 60 verschiedenen Organisationen teil. Die Stadtberner Bevölkerung hat nun in der am 25. August startenden öffentlichen Mitwirkung die Möglichkeit, ihre Anliegen ebenfalls einzubringen.

Neues Führungsinstrument für die Stadtentwicklung

Das «STEK 2016» wurde zu Beginn in Teilprojekten mit thematischen Schwerpunkten entwickelt, bei denen aktuelle Themen und Bedürfnisse festgehalten und zukünftige Entwicklungen antizipiert wurden. Aus den Erkenntnissen dieser Teilprojekte wurde das nun vorliegende Konzept «STEK 2016» erarbeitet. Dieses hält fest, wo in den nächsten 15 bis 20 Jahren Schwerpunkte für die räumliche Stadtentwicklung gesetzt werden sollen, auf welche wesentlichen Herausforderungen reagiert werden muss und welche konkreten Massnahmen es zur Erfüllung der Ziele braucht. Die hohe Lebensqualität in der Stadt Bern soll dabei gewahrt und weiterentwickelt werden.

Bern als attraktive, nachhaltige Wohn- und Arbeitsstadt

Das nun vorliegende «STEK 2016» fokussiert auf drei zentrale Handlungsfelder:

  • Bern wächst dynamisch: Bern will dynamisch wachsen, primär über Verdichtung nach innen. Sofern nötig und sinnvoll plant die Stadt zudem eine angemessene Stadterweiterung zusammen mit den Nachbargemeinden. Hierfür werden die notwendigen Infrastrukturen geschaffen oder weiterentwickelt, um das Wachstum nachhaltig zu gestalten.
  • Bern ist grün und vernetzt: Das Freiraumpotenzial soll stärker genutzt sowie Grünräume erhalten und weiterentwickelt werden. Stadtraumprägende Strassen sollen weiterentwickelt und hochwertig gestaltet werden. Angestrebt wird eine stadtverträgliche und langfristig klimaneutrale Mobilität. Der Verkehr soll zugunsten des öffentlichen Verkehrs sowie des Fuss- und Veloverkehrs umgelagert werden.
  • Bern lebt in Quartieren: Bern lebt von seinen Quartieren. Das «STEK 2016» will die Quartierqualität und -identität individuell stärken und für eine funktionierende Quartierversorgung sorgen. Plätze und Quartierzentren sollen punktuell aufgewertet werden. Die Verbindungen in den Quartieren sowie untereinander werden weiter verbessert. Zudem will das «STEK 2016» die Erreichbarkeit der wichtigsten Versorgungseinrichtungen innerhalb der Quartiere weiter verkürzen.

Bevölkerung kann bis Ende Oktober mitwirken

Das «STEK 2016» führt die detaillierten Ziele, Strategien und konkreten Massnahmen in diesen drei Bereichen aus. Die Bevölkerung kann nun ihre Anmerkungen und Anliegen zu diesen Plänen einbringen. Vom 25. August bis 27. Oktober 2016 findet die öffentliche Mitwirkung statt. Die Ergebnisse dieser Mitwirkung werden im November vorliegen. Auf Basis der Mitwirkungseingaben wird das «STEK 2016» finalisiert. Vorgesehen ist, dass es Ende Jahr durch den Gemeinderat genehmigt und als behördenverbindlich erklärt wird. 

Mitwirkungsmöglichkeiten für die Bevölkerung

Die öffentliche Mitwirkung findet vom 25. August bis 27. Oktober 2016 statt. Während der Mitwirkung sind Ausstellungen und Sprechstunden geplant, um der Öffentlichkeit die Idee und die Inhalte des «STEK 2016» näher zu bringen und Fragen zu beantworten. An den Sprechstunden stehen Stadtplaner Mark Werren, Verkehrsplaner Karl Vogel sowie Verkehrsexpertin Monika Saxer Red und Antwort. Der aktuelle Stand des Projekts «STEK 2016» wurde und wird zudem auch in den kommenden Wochen auf Anfrage regelmässig direkt bei verschiedenen Organisationen präsentiert. Interessierte finden weitere Informationen sowie die Mitwirkungsunterlagen auf der Internetseite www.bern.ch/stek2016.

Ausstellungen

• 25. August bis 10. September 2016 im Kornhausforum Bern Öffnungszeiten: Di - Fr 10:00 - 19:00 / Sa 10:00 - 17:00 / So und Mo geschlossen

• 25. August bis 27. Oktober 2016 im PROGR Bern Öffnungszeiten: Mo – Fr 10:00 - 20:00 / Sa 10:00 - 18:00

• 25. August bis 27. Oktober 2016 im Gangloff Bern Öffnungszeiten: Di & Do 17:00 – 19:00

Sprechstunden

• Dienstag, 30. August 2016, 18.00-20.00 Uhr im PROGR an der Speichergasse 4 – Eingang A (Mark Werren / Monika Saxer)

• Mittwoch, 14. September 2016, 18.00-20.00 Uhr im PROGR an der Speichergasse 4 – Eingang A (Mark Werren / Monika Saxer)

• Montag, 19. September, 18.00-20.00 Uhr im PROGR an der Speichergasse 4 – Eingang A (Mark Werren / Karl Vogel)

• Mittwoch, 19. Oktober, 18.00-20.00 Uhr im PROGR an der Speichergasse 4 – Eingang A (Mark Werren / Karl Vogel)

Vom «STEK 2015» zum «STEK 2016»

Die Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzepts wurde 2013 gestartet. Der damalige Terminplan sah vor, das Konzept 2015 zum Abschluss zu bringen. Aufgrund der erhöhten Anforderungen bei der Synthesebildung, der erweiterten Partizipation und der daraus folgenden Auswertung der vielen Eingaben im Anschluss an die Foren wurde entschieden, das ursprüngliche «STEK 2015» in «STEK 2016» umzubenennen.

Informationsdienst Stadt Bern

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