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20. Juni 2014 | Gemeinderat, Direktionen

Altersfreundliche Stadt Bern

WHO nimmt Bern ins globale Netzwerk auf

Die Stadt Bern gehört als erste Stadt in der Deutschschweiz dem «WHO Global Network of Age-friendly Cities and Communities» an. Dies ist das weltweite Netzwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für altersfreundliche Städte. Mitgliederstädte verpflichten sich, den Bedürfnissen älterer Menschen erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken.

Über 150 Länder aus aller Welt bilden heute das globale Netzwerk altersfreundlicher Städte. Nach Genf ist Bern die zweite Schweizer Stadt, die ins Netzwerk aufgenommen wird. Um dies zu erreichen, musste die Stadt Bern darlegen, dass sie angemessene Massnahmen trifft, um den Lebensraum Bern altersfreundlich auszugestalten und eine hohe Lebensqualität für die ältere Bevölkerung zu gewährleisten. Die Stadt muss die ältere Bevölkerung zudem gut informieren und integrieren. Durch die Zugehörigkeit zum Netzwerk kann Bern auf die Erfahrung von Expertinnen und Experten aus der ganzen Welt zugreifen.

Unterzeichnung der «Dublin Declaration»
Bereits im September 2011 war die Hauptstadt mit dabei, als 33 Städte aus aller Welt anlässlich der 1. Internationalen Konferenz für altersfreundliche Städte die «Dublin Declaration» unterzeichneten. Damit beurkundete sie, den Richtlinien der WHO nachzuleben. Das Konzept der Gesundheitsorganisation umfasst acht Lebensbereiche: Verkehr, Wohnen, öffentlicher Raum, soziale Teilhabe, Einbezug und Mitsprachemöglichkeiten bei der Planung von Angeboten, Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Menschen, Information über bestehende Angebote sowie qualitativ hochstehende und genügende Gesundheits- und Unterstützungsleistungen.

Neuer Schwerpunkt «Altersfreundliche Stadt»
Mit dem Alterskonzept 2020 hat der Gemeinderat neue Schwerpunkte hin zu einer altersfreundlichen Stadt Bern gesetzt. Mit zahlreichen Massnahmen wie einem umfassenden Projekt zur Beseitigung von Hindernissen im öffentlichen Raum oder der Förderung von hindernisfreiem Wohnraum wird die Stadt für die ältere Wohnbevölkerung attraktiver. Ins Alterskonzept gehören aber Informations- und Sensibilisierungsmassnahmen beispielsweise zu Demenzerkrankungen oder die Lancierung von Projekten der Nachbarschaftshilfe.

Schweizer Netzwerk altersfreundlicher Städte
Gleichzeitig ist auf Initiative der Stadt Bern ein Schweizer Netzwerk altersfreundlicher Städte entstanden. Gründerstädte sind neben Bern die Städte Basel, Frauenfeld, Lausanne, Lugano, Luzern, Winterthur und Zürich. Das Netzwerk fördert den Erfahrungs- und Wissensaustausch unter den Städten, unternimmt gemeinsame Aktivitäten zur Sensibilisierung zu relevanten Themen des Alters und der alternden Bevölkerung und stärkt die Alterspolitik der beteiligten Städte. Es sind eine Anbindung an den Schweizerischen Städteverband und nach einer ersten Wirkungsphase auch die Aufnahme weiterer Städte ins Netzwerk geplant.

Weitere Informationen zum WHO-Netzwerk altersfreundlicher Städte finden unter http://www.who.int/ageing/projects/age_friendly_cities_network/en/.

Informationen zum Schweizer Netzwerk altersfreundlicher Städte sind auf der Webseite http://altersfreundlich.net  zugänglich.

 

Direktion für Bildung, Soziales und Sport

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