Navigieren auf Stadt Bern

Benutzerspezifische Werkzeuge

Content navigation

Migrationsbevölkerung in der Stadt Bern

Wie setzt sich die ausländische Wohnbevölkerung in der Stadt Bern zusammen? Die nachfolgenden Daten beziehen sich auf den Stand Ende 2016.

Seit Ende 2012 werden Personen mit einer Aufenthaltsbewilligung des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten EDA (Diplomatisches Personal, internationale Funktionäre/Funktionärinnen, deren Familienangehörige sowie Hilfspersonal) sowie Asylsuchende zur Wohnbevölkerung gezählt.

Wo Ausländerinnen und Ausländer in der Stadt Bern leben

Bild Legende:

Am 31. Dezember 2016 lebten 35'196 Ausländerinnen und Ausländer in der Stadt Bern. Ihr Anteil an der gesamten Wohnbevölkerung (141'660 Personen) belief sich auf 24,8%. In den einzelnen Stadtteilen bewegt sich dieser Anteil innerhalb einer Bandbreite von 20,4% (Breitenrain-Lorraine) und 34,8% (Bümpliz-Oberbottigen).

Die Grafik zeigt eine Darstellung der Wohnbevölkerung der Stadt Bern nach Stadtteilen, in- und ausländischer Bevölkerung sowie prozentualem Ausländeranteil Ende 2016.

Ausländische Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit: Vergleich 2006/2016

Ende 2016 lebten Menschen aus 166 verschiedenen Nationen in Bern. Zehn Jahre davor – also Ende 2006 – waren es neun Nationen weniger. Knapp drei Viertel (73,6%) aller ausländischen Personen verfügen über einen europäischen Pass. Dieser Anteil ist gegenüber 2006 um 5,3 Prozentpunkte zurückgegangen. An zweiter Stelle folgen mit 13,1% Menschen asiatischer Herkunft (+1,5 Prozentpunkte). 7,9% aller Ausländerinnen und Ausländer stammen aus einem afrikanischen Staat (+3,3 Prozentpunkte), 4,9% aus Amerika (+0,5 Prozentpunkte) und 0,2% aus Australien/Ozeanien (–0,1 Prozentpunkte).

Die 6785 deutschen Staatsangehörigen repräsentierten Ende 2016 die grösste Gruppe der ausländischen Wohnbevölkerung in Bern. Ihr Anteil belief sich auf 19,3% gegenüber 17,7% Ende 2006. An zweiter Stelle lag mit 12,1% Italien, an dritter Spanien mit 6,2%, gefolgt von Portugal (4,7%), Kosovo (3,6%), Mazedonien und der Türkei (je 3,4%). Verglichen mit dem Jahr 2006 sind die Anteile dieser sechs Staaten gesunken. Den stärksten Rückgang verzeichnete Italien (–4,2 Prozentpunkte), das bis im Jahr 2005 jeweils die grösste ausländische Nation in Bern war.

Vergleicht man die Bestände Ende 2006 mit jenen Ende 2016 lassen sich bei folgenden Nationen Zunahmen von mindestens 200 Personen beobachten: Deutschland (+2017 Personen), Eritrea (+672), China (+421), Frankreich (+401), Portugal (+375), Syrien (+346), Polen (+325), Somalia (+236) und Russland (+225). Diese Zunahmen lassen sich zum Teil durch die 2012 eingeführte Neudefinition des Bevölkerungsbegriffs erklären (s. Textanfang).

Bestandesabnahmen von mehr als 200 Personen finden sich bei Sri Lanka (–530 Personen) und Kroatien (–257). Diese Rückgänge lassen sich durch Aus- oder Rückwanderung, aber auch Einbürgerungen begründen.

Detaillierte Angaben zu den bevölkerungsstärksten Nationen in der Stadt Bern – Stand Ende 2016 – finden Sie in der Tabelle in den Downloads.

Entwicklung der ausländischen Wohnbevölkerung seit 1995

Bild Legende:

Die Grafik veranschaulicht die Entwicklung der ausländischen Wohnbevölkerung seit 1995.

Während 1995 noch 85,2% aller ausländischen Personen einen europäischen Pass besassen, waren es 2016 knapp zwölf Prozentpunkte weniger. Der am zweitstärksten vertretene Kontinent Asien machte 2016 neu 13,1% (+4,2 Prozentpunkte) aus, Afrika 7,9% (+5,0 Prozentpunkte) und Amerika 4,9% (+2,2 Prozentpunkte).

Wollen Sie mehr wissen?

Weitere Daten unter Statistik Stadt Bern

Weitere Informationen.

Kontakt

Kompetenzzentrum Integration Telefon +41 31 321 60 36

Fusszeile