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Volksschule Enge

Schulhaus Volksschule Enge
Bild Legende:
Schulhaus Volksschule Enge

Das Schulhaus Enge wurde 1910 – 1911 auf dem zweithöchsten Punkt der Stadt, der Engehalbinsel, errichtet. 1930 – 1931 wurde die Anlage um einen Turnhallentrakt ergänzt.  Sowohl das Schulhaus als auch der Turnhallentrakt sind denkmalpflegerisch als schützenswert eingestuft. Beide Gebäude sind in die Jahre gekommen und müssen gesamthaft saniert werden. Überprüfungen der Erdbebensicherheit sowie Schadstoffuntersuchungen führten zutage, dass auch hier Massnahmen getroffen werden müssen.

Projektbeschrieb

Das Schulhaus Enge wird gesamthaft saniert und an die Anforderungen eines zeitgemässen und behindertengerechten Schulbetriebs angepasst. Alle erforderlichen Räume werden für einen modernen Schulbetrieb  eingerichtet. Sanitäranlagen, Betriebsräume etc. werden erneuert. Sämtliche baulichen Massnahmen sowie Erneuerungen der Oberflächen, Ersatz der Fenster und anderer Bauteile sind eng mit der städtischen Denkmalpflege abgesprochen. Die wenigen Räume, die unterteilt werden müssen, werden mit Leichtbauwänden oder mobilen Trennwänden realisiert, damit die Gebäudestruktur möglichst unberührt bleibt. Im Dachgeschoss sind grössere Umbaumassnahmen vorgesehen. Die Hauswartwohnung in westlichen Gebäudeflügel wird rückgebaut, stattdessen werden ein grosses Musikzimmer und Fachunterrichtsräume für bildnerisches und textiles Gestalten eingerichtet. Im östlichen Flügel werden die baulichen Eingriffe aus dem Jahr 1983 rückgebaut und Räume für das Lehrpersonal und die Schulleitung eingebaut.

Das Dach des Schulhauses wird neu gedämmt. Auf dem Dach der Turnhalle wird eine Photovoltaikanlage installiert. 

Projektziele

Die Sanierung führt zu Schulraum, welcher den pädagogischen und funktionalen Anforderungen der Volksschule gerecht wird und mithilft die benötigten Raumbedürfnisse im Schulkreis Länggasse-Felsenau abzudecken. Die schützenswerten Gebäude werden vollumfänglich instandgesetzt, um deren Wert zu erhalten und Folgeschäden zu vermeiden. Die Sanierung der Schulbauten der Enge sind auf die Bedürfnisse des Zyklus 3 ausgerichtet, weisen eine zeitgemässe Lernatmosphäre auf und erfüllen das Richtraumprogramm soweit es in einem Bestandesbau möglich ist. Mit dem Projekt sollen zudem die Personen- und Gebäudesicherheit punkto Erdbebensicherheit und Brandschutz sichergestellt werden. Die Bauten und deren Umgebung sind künftig hindernisfrei zugänglich. Die energetische Aufwertung trägt dazu bei, die Unterhaltskosten langfristig zu senken. Die Schulanlage kann damit effizient und nachhaltig betrieben werden. 

Termine

Volksabstimmung über Baukredit: 25. September 2022
Geplanter Baubeginn: November 2022
Geplantes Bauende 2. Quartal 2024

Kosten

Die Stimmberechtigen haben am 25. September 2022 den Baukredit von 22,7 Millionen Franken für die Sanierung der Volksschule Enge genehmigt. 

Weitere Informationen.

Kontakt

Hochbau Stadt Bern Telefon +41 31 321 66 11

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