Samstag / 28. März
Geschützter Yoga-Raum für rassismusbetroffene Menschen
JEDI-Yoga - BIPoC only
Der Yoga Verein Bern bietet zweimal eine je zweistündige JEDI-Yoga-Session in einem geschützten Raum an. JEDI steht für J(ustice)E(quity)D(iversity)I(nklusion). Diese Veranstaltung richtet sich ausschliesslich an Menschen, die Rassismus erfahren. Sie ist offen für alle Fähigkeiten, Altersgruppen und Erfahrungsstufen – keine Yoga-Vorkenntnisse erforderlich.
Gemeinsam möchten wir lernen, reflektieren und Yoga als Praxis von Gerechtigkeit, Verbundenheit und Verantwortung erfahrbar machen.
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Was |
2 x JEDI-Yoga-Stunde (à 120 Minuten) |
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Wann |
Sonntag, 22.3.2026, 10–12 Uhr Samstag, 28.3.2026, 10–12 Uhr |
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Wo |
Hrdayam Bern, Gerechtigkeitsgasse 77, 3011 Bern |
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Wer |
Yoga Verein Bern |
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Veranstaltungslink |
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Sprache |
Deutsch oder Englisch |
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Anmeldung |
Beschränkte Teilnehmendenzahl, Anmeldung erforderlich. Teilnahme an zwei Terminen möglich. |
Wo fühlst du dich sicher? Wann ist der öffentliche Raum für alle da?
Wir haben mit ganz unterschiedlichen, auch rassismusbetroffenen Menschen diskutiert, welche öffentliche Räume in der Stadt Bern für sie sicher und attraktiv sind, welche sie eher meiden oder wo sie sich nicht gern aufhalten. Daraus entstanden ist ein Stadtplan. Diesen wollen wir mit Menschen diskutieren, die sich am 28. März in der Stadt aufhalten. Unter welchen Bedingungen ist öffentlicher Raum wirklich für alle da? Was wirkt ausschliessend? Wie können wir öffentliche Räume verbessern?
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Was |
Aktion im öffentlichen Raum |
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Wann |
Samstag, 28.3.2026, 10 bis 16 Uhr |
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Wo |
Zwischen Heiliggeistkirche und Kornhausplatz |
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Wer |
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Sprache |
Deutsch (weitere Sprachen auf Anfrage) |
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Zugänglichkeit |
Rollstuhlgängig |
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Anmeldung |
Teilnahme ohne Anmeldung |
Geflüchtete Frauen gestalten Freizeit: ausprobieren, begegnen, austauschen
Im Rahmen der Aktionswoche gegen Rassismus laden wir Migrant*innen und geflüchtete Frauen zu einem gemeinsamen Freizeittag ein. In einem kreativen Workshop und einer Tanzstunde können verschiedene Formen von Freizeit ausprobiert und gemeinsam erlebt werden. Im anschliessenden Podiumsgespräch teilen Frauen aus dem Projekt Stimmen geflüchteter Frauen ihre Erfahrungen mit Freizeit, Ausschlüssen und Zugängen. Ein gemeinsamer Apéro bietet Raum für Austausch und Begegnung.
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Was |
Kreativer Workshop, Tanzstunde, Podiumsgespräch und Apéro |
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Wann |
Samstag, 28.3.2026, 13.30–18 Uhr |
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Wo |
Living Room, Sulgenrain 28, 3007 Bern |
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Wer |
Brava – Projekt Stimmen geflüchteter Frauen |
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Veranstaltungslink |
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Sprache |
Deutsch, mit Übersetzung in Englisch und Türkisch und allenfalls weitere Sprachen |
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Zugänglichkeit |
Kinderbetreuung vorhanden. |
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Anmeldung |
Anmeldung erforderlich (begrenzte Platzzahl) |
Rassismus in der Psychotherapie
Wo Erholung endet – Rassismus in der Freizeit und seine psychischen Folgen
Freizeit sollte Raum für Erholung und Begegnung sein. Doch rassistische und andere Diskriminierungsformen zeigen sich auch hier und belasten direkt Betroffene nachhaltig. Der Mini-Workshop (ca. 3h) mit Diversitäts-Berater*innen Sam El-Maawi und Marisa König Beatty beleuchtet alltägliche Mikroaggressionen und deren psychischen Folgen. Er thematisiert u.a. unbewusste Vorurteile und die Macht der Sprache. Der Workshop soll Perspektiven öffnen und dazu einladen, das Bewusstsein zu schärfen und erste Schritte für eine diskriminierungs- und diversitätssensiblere Praxis zu entwickeln.
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Was |
Workshop |
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Wann |
Samstag, 28.3.2026, 14 bis 17 Uhr |
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Wo |
DA/ZWISCHEN Pavillon, Mühlemattstrasse 50, 3007 Bern |
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Wer |
Verein für rassismuskritische Psychotherapie |
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Veranstaltungslink |
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Sprache |
Deutsch, gute Deutschkenntnisse sind notwendig |
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Zugänglichkeit |
Rollstuhlgängig |
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Anmeldung |
Anmeldung via: info@rassismuskritische-psychotherapie.ch |
Museum als Freizeitort und als Ort kolonialer Verstrickungen
Das Museum ist ein beliebter Freizeitort – und zugleich ein Raum, in dem sichtbar wird, wie sehr die Vergangenheit unsere Gegenwart bestimmt.
An diesem Nachmittag schauen wir uns die Ausstellung «Grönland in Sicht! Perspektiven auf ein koloniales Erbe» an. Die Ausstellung zeigt die ethnographische Grönland Sammlung des Bernischen Historischen Museum und stellt dabei Fragen: Wie ist diese Sammlung zustande gekommen? Was erzählt sie (nicht)? Wessen Erbe wird hier aufbewahrt? Und zu welchem Zweck?
Auf dem Rundgang gehen wir diesen Fragen nach und erkunden, aus welchen Gründen ethnographische Sammlungen früher angelegt wurden und welche Möglichkeiten sie heute bieten. Ein Samstagnachmittag im Museum – eine Einladung zur kritischen Auseinandersetzung mit kolonialem Erbe und der Rolle von Museen heute.
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Was |
Rundgang durch die Ausstellung «Grönland in Sicht! Perspektiven auf ein koloniales Erbe» |
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Wann |
Samstag, 28.3.26, 15 –16 Uhr |
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Wo |
Bernisches Historisches Museum, Helvetiaplatz 5 |
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Wer |
Vera Mauerhofer, Kulturvermittlerin |
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Veranstaltungslink |
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Sprache |
Deutsch |
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Zugänglichkeit |
Rollstuhlgängig |
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Anmeldung |
Teilnahme mit Anmeldung unter www.bhm.ch (Platzzahl beschränkt) |
Roman Selim Khereddine
Der Schweizer Künstler Roman Selim Khereddine verknüpft in poetischen Bildern Migration, Erinnerung und strukturellen Rassismus und verhandelt Fragen von Zugehörigkeit und postmigrantischer Identität in der Schweiz. In seiner interdisziplinären Praxis arbeitet er mit Mensch-Tier-Beziehungen als Spiegel gesellschaftlicher Machtverhältnisse. Ein Motiv, das inhaltlich an das vorausgehende Symposium der Kunsthalle Bern anschliesst. Die Vorführung nutzt das gemeinsame Filmschauen als Freizeitmoment, um subtile Ausschlüsse und dominante Narrative sichtbar zu machen. Das abschliessende Künstlergespräch öffnet einen Raum für Reflexion und Dialog.
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Was |
Filmvorführung und Künstlergespräch |
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Wann |
Samstag, 28.3.2026, 16.30 Uhr |
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Wo |
Kunsthalle Bern, Helvetiaplatz 1, 3005 Bern |
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Wer |
Kunsthalle Bern und Giuliana Beya Dridi |
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Veranstaltungslink |
kunsthallebern.ch |
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Sprache |
Englisch, Deutsch |
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Zugänglichkeit |
Rollstuhlgängig |
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Anmeldung |
Teilnahme ohne Anmeldung |
