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12. September 2013 | Gemeinderat, Direktionen

Definitives Verkehrskonzept für Stadtteil 4 verabschiedet

Wohnquartiere besser vor Durchgangsverkehr schützen

Der Gemeinderat hat den Teilverkehrsplan für den motorisierten Individualverkehr (TVP MIV) im Gebiet Kirchenfeld-Schosshalde in Kraft gesetzt. Der Plan führt aus, wie der Strassenverkehr im Stadtteil künftig organisiert, wo der öffentliche Raum entlang dem Basisnetz aufgewertet werden kann und wo auf dem Quartiernetz Massnahmen nötig sind, um die Wohnquartiere noch besser vor Durchgangsverkehr zu schützen.

Die öffentliche Mitwirkung wurde von Anwohnenden, Verbänden und Parteien rege genutzt. Der Gemeinderat hat aufgrund der Ergebnisse im Juni 2013 Grundsatzentscheide gefällt und der Öffentlichkeit präsentiert. Jetzt hat er den definitiven TVP verabschiedet. Der TVP MIV geht detailliert auf die Ergebnisse der öffentlichen Mitwirkung ein. Er folgt den Teilverkehrsplänen der Stadtteile 2, 6 und 3.

Mit den Grundsatzentscheiden wurden die Schlüsselprojekte und die Stossrichtung in der Verkehrsentwicklung im Stadtteil 4 beschlossen. Gezielte Lenkung und Kanalisierung des Durchgangsverkehrs, hohe Verkehrssicherheit und attraktiv gestaltete Strassenräume sind entscheidend für die Entwicklung des Gebiets Kirchenfeld-Schosshalde als interessanter Wohn- und Arbeitsort.

Auch kleine Massnahmen tragen zu attraktiverem Wohnumfeld bei
Im Juni 2013 hat der Gemeinderat seine Prioritäten für den TVP im Gebiet Kirchenfeld-Schosshalde festgelegt. Vorrang geniessen die Sanierung Thunstrasse Ost – Ostring, die Reduktion des Durchgangsverkehrs auf der Elfen-, Brunnadern- und Egghölzlistrasse sowie die Erhöhung des Durchfahrtswiderstands in den Quartieren Brunnadern/Elfenfau, Kollerweg/Gryphenhübeli und Burgfeld. Der Gemeinderat will den Bedürfnissen des Quartiers, insbesondere jenen der Quartiervertretung des Stadtteils 4, nicht nur mit Schwerpunkten, sondern auch mit kleineren und längerfristigen Massnahmen gerecht werden:

  • Auf der Thunstrasse West wird ein Projekt mit Verbesserungen der Querungsmöglichkeiten für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie die Erhöhung der Aufenthaltsqualität erstellt. Dabei wird auf dem Helvetiaplatz und im unteren Abschnitt der Thunstrasse West die Einführung von Tempo 30 geprüft.
  • Auf der Achse Jungfrau- /Marienstrasse werden Verbesserungen für den Veloverkehr untersucht und die Erweiterung der angrenzenden Parkkartenzone auf die Jungfraustrasse geprüft.
  • Am Egghölzliplatz sind nach erfolgtem Schienenersatz (2012) keine grösseren Sanierungsarbeiten nötig. Die Stadt wird sich bei der anstehenden Planung der Tram-Doppelspur Richtung Muri für eine Lösung einsetzen, die zulässt, dass zu einem späteren Zeitpunkt die Haltestellen in diesem Gebiet behindertengerecht gestaltet werden können.
  • Im Gebiet Brunnadernstrasse-Egghölzlistrasse wird ein Projekt zur Erhöhung des Durchfahrtswiderstands und der Verkehrssicherheit erarbeitet. Besonderes Augenmerk wird auf Fussgängerquerungen und Bushaltestellen gerichtet. Dafür hat der Gemeinderat an seiner heutigen Sitzung auch gleich einen Planungskredit von 140‘000 Franken für ein Betriebs- und Gestaltungskonzept bewilligt.
  • Zurzeit wird untersucht, ob bei der Kreuzung Laubeggstrasse - Schosshaldenstrasse ein direktes Linksabbiegen (ohne Umweg um den Parkplatz vor dem Laubeggschulhaus) eingerichtet werden kann.
  • Die Laubeggstrasse soll bessere Fussgängerquerungen erhalten. Dazu wird eine Studie erstellt, welche den ganzen Bereich von der Papiermühlestrasse bis zum Freudenbergerplatz untersucht und Lösungen entwickelt.
  • Im Burgfeld werden Massnahmen zur Erhöhung des Durchfahrtswiderstands und auf dem Zentweg solche zur Erhöhung der Verkehrssicherheit untersucht.

 

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Titel Bearbeitet
Datei PDF documentMitwirkungsbericht 11.09.2013
Datei PDF documentTeilverkehrsplan 11.09.2013

Informationsdienst Stadt Bern

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